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Kopf ab für Sommerblumen |
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Blüten bis in
den Herbst bei allen Sommerblumen sind der Traum eines jeden
Hobbygärtners. Wicken, Dahlien, Rosen, Tulpen und viele
Stauden setzen nach dem Verblühen Samen an. Dies verlangt von
den Pflanzen eine besondere Kraftanstrengung, neue Blüten
kommen nur sehr spärlich.
Einen Dauerflor bei den meisten Kübel- und Balkonkastenpflanzen, wie Geranien, Petunien, Fuchsien, Verbenen (Echtes Eisenkraut) und Buschmargeriten, wird dadurch erreicht, dass regelmäßig die verwelkten Blüten ausgezupft werden. Der Rittersporn verlangt eine besonders radikale Behandlung, um nochmals zu blühen. Er wird bis kurz über dem Boden abgeschnitten. Soweit die Pflanze einen genügend feuchten Standort hat und ausreichend ernährt ist, steht einem zweiten Blütenflor nichts mehr im Wege. Auch der Lavendel muss geschnitten werden, damit er nach der Blüte weiterhin schön aussieht. Dazu kürzt der Gärtner die Triebe von oben etwa um ein Drittel. Dadurch treibt die Pflanze wieder neu aus und hält den Lavendel buschig. Einige Stauden und Einjahresblumen mit zierenden Fruchtständen, wie zum Beispiel Jungfer im Grünen, eignen sich sehr gut für die Trockenbinderei. Diese Blumen werden natürlich nicht geköpft. Die Fruchtstände zahlreicher Sommerblumen, Stauden und Sträucher, wie zum Beispiel die Heckenrose mit ihren Hagebutten, dienen den Vögeln im Winter als Nahrung. Dagegen sollten bei Buschrosen und Teehybriden die welken Blüten und die jungen Hagebutten regelmäßig abgeknickt werden. Je nach Sorte blühen die Rosen dann willig nach. August 2011. Quelle: Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen. Autor, Redaktion und Verlag sind nicht für die Inhalte externer Webseiten verantwortlich. |
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