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Alpenveilchen
Botanisch: Cyclamen persicum • Familie: Primelgewächse (Primulaceae)
Alpenveilchen

Beschreibung Das Alpenveilchen gehört zu den Primelgewächsen und ist in Persien beheimatet. Heute gibt es viele prachtvoll blühende Sorten, aber auch duftende Arten, langstielige, die sich als Schnittblumen eignen, Arten mit zweifarbigen Blüten, solche mit gefransten Blüten (Rokoko) und Arten mit besonders schöner Blattzeichnung. Die zarten Blüten erinnern an ein kleines Mädchen, das nach unten schaut und den Mund zum Kuss spitzt. Sie sind sehr blühwillig und erfreuen viele Jahre hindurch.
Standort Alpenveilchen wollen kühl, bei Temperaturen von 18 Grad stehen und einen halbschattigen Platz haben.

Der Besitzer aber möchte sich naturgemäß im Wohnzimmer, das ja zu dieser Zeit meist geheizt ist, an den Blüten erfreuen. Schließen Sie einen Kompromiss: Stellen Sie die Pflanze wenigstens nachts kühl und gönnen Sie ihr ein schattiges Nordfenster.

Anzucht Die Anzucht der Alpenveilchen bedarf einiger Sorgfalt. Die Samen etwa 10 Stunden in warmen Wasser einweichen. Danach gleichmäßig auf die Jiffy-7-Nährböden verteilen und mit etwas Torf abdecken. Das mit der glasklaren Haube abgedeckte Mini-Treibhaus findet Aufstellung an einem dunklen Platz. Alpenveilchen sind Dunkelkeimer! Bei einer Temperatur von 18 Grad keimen die Samen in 4-5 Wochen. Sobald die ersten Sämlinge erscheinen, das Treibhaus an einen hellen Platz stellen, die Haube etwas anheben und so das Treibhaus lüften. Es können auch noch nach 6 Wochen Samen keimen.

Die Vermehrung der Alpenveilchen ist auch durch Knollenteilung möglich. Die so entstanden Pflanzen werden besonders groß und kräftig. Schneiden Sie während der Ruhezeit die Knolle einfach in der Mitte durch. Tauchen Sie die Schnittstelle in ein Pulver, das Pilzbefall verhindert, dann getrennt einpflanzen.

Pflege Sobald die Ballen gut durchwurzelt sind, die Alpenveilchen-Pflanzen mit den Jiffy-Nährböden in 8-10 cm große Töpfe in eine nährstoffreiche Erde umpflanzen. Darauf achten, dass die Knollen mit Erde bedeckt sind. Nachdem der Topf durchgewurzelt ist, alle 10 Tage flüssig düngen mit 2 g Volldünger auf einen Liter Wasser.

Während des Sommers noch einmal in 12-13 cm große Töpfe umtopfen. Die Blüte setzt nach 10-12 Monaten ein und erstreckt sich, je nach Aussaatzeit, über den Spätherbst bis in den Winter.

Pflanzenschutz An den Alpenveilchen-Jungpflanzen kann Wurzel- und Knollenfäule auftreten. Zu bekämpfen ist diese mit Dexon 0,03%ig oder Previcur 0,1%ig.

Grauschimmelfäule zeigt sich durch braune, faulende Flecke an Knospen, Blättern, Blatt- und Blütenstielen. Zu vermeiden ist diese Krankheit durch strenge Hygiene. Vorbeugend mit Dupont Bemomyl 0,05%ig angießen oder mit Euparen 0,25%ig oder Orthocid 0,2%ig behandeln.

Cyclamenmilben erkennt man an wellig verbogenen Blättern und eingerollten Blatträndern. Bekämpfung erfolgt mit Thiodan flüssig 0,1%ig oder Kelthane 0,1%ig.

Kleine Blätter und wenig Blüten deuten auf Ernährungsmangel hin. Nehmen Sie aber nie eine höhere Konzentration, als auf der Packung steht.

Blattläuse sitzen an jungen Trieben und unter den Blättern. Benutzen Sie Insektizide als Gegenmittel.

Achtung! Das Alpenveilchen verträgt keine Blattglanzmittel. Nehmen Sie zur Reinigung der Blätter einen Pinsel und klares Wasser.

Hinweise Nach der Blütezeit benötigt das Alpenveilchen eine Ruheperiode. Es wird weniger gegossen und kaum mehr gedüngt. Wenn es möglich ist, tut der Pflanze ein kurzer Sommeraufenthalt im Garten oder auf dem Balkon gut, aber nur an einem Schattenplatz.

Denken Sie daran, das Alpenveilchen vor dem Frost wieder hereinzuholen und auch draußen hin und wieder zu gießen und zu düngen.

Das Alpenveilchen muss gründlich gegossen werden, aber nie auf die Knolle - dann würde die Pflanze bald faulen. Gießen Sie ruhig in den Untersatz, aber leeren Sie ihn nach einer halben Stunde.

Die Auswahl an Alpenveilchen ist im Herbst und vor Weihnachten am größten. Wer sie dann kauft, hat am längsten etwas von der Blütenfülle.

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