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Blutblume
Botanisch: Haemanthus katharinae & Haemanthus multiflorus
Familie: Amaryllisgewächse (Amaryllidaceae)

  • Beschreibung: Die Blutblume, ein interessantes Zwiebelgewächs aus tropischen Gebieten, gedeiht bei uns recht gut als Zimmerpflanze. Typisch sind ihre außergewöhnlichen, oft fadenförmigen Blütenkugeln.

    Haemanthus heißt eine große Pflanzengattung, deren Arten alle mehrjährigen Zwiebelgewächse sind. Sie wachsen fast alle wild in Südafrika (nur die Haemanthus multiforus stammt aus den tropischen Teilen Ostafrikas). Viele davon hält man wegen ihrer üppigen Blätter oder schönen Blüten als Zimmerpflanzen. Einige Arten behalten das ganze Jahr über grüne Blätter, bei den meisten Arten welken die Blätter jedoch im Herbst.

    Die Blüten sind Weiß, Gelb oder Rot und sitzen versammelt in kugeligen Köpfen auf einem hohen Schaft; manchmal fein und fadenförmig, eingehüllt in Blätter. Der deutsche Name Blutblume weist auf den roten Saft hin, der bei Verletzungen austritt.

  • Standort: Alle Haemanthus-Arten brauchen viel Licht, vertragen aber im Sommer keine sengende Sonne. Haemanthus albiflos kann zwar im Halbschatten wachsen, dann verblassen aber die Blätter etwas.

    Diese Art und auch Haemanthus katharinae wachsen am besten bei üblichen Temperaturen im Sommer und bei 12 Grad im Winter. Andere Arten brauchen im Winter höhere Temperaturen. Alle sind empfindlich gegen Frost - verständlich bei ihrer südafrikanischen Heimat.

  • Anzucht: Haemanthus vermehrt man, indem man größere Pflanzen teilt. Man verwendet eine auch für Sukkulenten geeignete Erdmischung aus Blumenerde und Sand.

    Andere laubabwerfende Haemanthus-Arten werden durch Seitentriebe oder Samen vermehrt, der frisch gesät werden muss, weil er sonst seine Keimfähigkeit verliert. Die Töpfe mit dem Samen werden 20 bis 24 Grad warm gestellt. Nach dem Vorkeimen werden sie in kleine Töpfe umgesetzt, die man drei bis vier Mal durch größere ersetzt.

  • Pflege: Im Winter gießt man die laubtragenden Arten nur sparsam; die Erde jedoch nie ganz trocken werden lassen. Wenn die Blätter welken, nicht mehr gießen. Erst wenn der Wuchs wieder einsetzt, gießt man wieder, anfangs sparsam, dann reichlicher. In der Wachstumsperiode alle 14 Tage mit Flüssigdünger düngen.

    Die Haemanthus wächst am besten in einer lockeren und humosen Erdmischung. Sie sollten aber erst umtopfen, wenn der Topf zu klein geworden ist. Die Blüten entwickeln sich besser, wenn die Pflanze in ihrem Wachstum nicht gestört wird. Umgetopft wird zu Anfang des Frühjahrs.

    Geschnitten werden die Haemanthus bei manchen Arten nur zur Vermehrung.

  • Pflanzenschutz: Haemanthus albiflos ist eine gesunde Pflanze, die selten von Krankheiten oder Schädlingen befallen wird. Die laubabwerfenden Arten können von Blattläusen und Spinnmilben befallen werden. Blätter jeden Tag abduschen. Ist trotzdem Schaden entstanden, Spritzmittel benutzen.
  • Hinweise: Haemanthus katherinae eignet sich zum Auspflanzen in ein Beet im Wintergarten. Die übrigen Arten werden in Töpfen gehalten.

    Viele der Arten, die man früher zu dieser Gattung zählte, werden heute der Gattung "Scadoxus" zugerechnet.

Blutblume Haemanthus katharinae Amaryllisgewächse (Amaryllidaceae). Foto: Renate Lemke / Pixelio
Blutblume
Foto: Renate Lemke / Pixelio
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