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Ingolstadt - 03. November 2008: Im
Zuge der Festnahme eines 19-jährigen Mannes hat die High Tech
Crime Unit der niederländischen Polizei das sogenannte
Shadow-Botnetz identifiziert. Die Polizei hat Kaspersky Lab als
Spezialisten für Sicherheitslösungen gebeten, sie bei der
Neutralisierung des Schadcodes auf den betroffenen Systemen und der
Aufklärung der Opfer zu unterstützen.
Kaspersky und Polizei sprengen illegales
Computernetzwerk
- Trojaner auf dem Vormarsch:
Die Zahl der neuen, monatlich von Kaspersky-Virenanalytikern
entdeckten Schadprogramme hat sich Ende 2005 auf durchschnittlich
6.368 Exemplare erhöht. Dabei lässt sich ein zunehmendes
Interesse an TrojWare konstatieren, also Schadprogramme,
über die der infizierte Rechner von außen ferngesteuert
werden kann. Zum Jahresende wurde ein Anstieg von etwa 124 Prozent
verbucht, das heißt, dass sich die Anzahl der im Jahr 2005 neu
entwickelten Trojaner mehr als verdoppelt hat. Das
stärkste Wachstum innerhalb der TrojWare weisen die
Untergruppen Backdoors, Trojan-Downloaders,
Trojan-Droppers und Trojan-Proxies auf, die von
Cyber-Kriminellen vor allem zur Errichtung von Botnetzen
verwendet werden - also infizierten Computern, die in einem Netz
mit zentraler Verwaltung durch den Hacker verbunden sind.
Grundmotivation für den Aufbau dieser Netze und die steigende
Zahl von Trojanern ist finanzielles Interesse: Die Netze
werden zum Spamversand vermietet, Bankdaten werden gestohlen,
vertrauliche Daten ausspioniert und verkauft oder das Opfer
erpresst.
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Kaspersky und Polizei sprengen
illegales Computernetzwerk. Foto: Gerd Altmann / Pixelio
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