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Keine Gefahr durch Wollige Napfschildlaus Landwirtschaftskammer Rheinland gibt Entwarnung |
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Die Wollige Napfschildlaus,
lateinisch Pulvinaria regalis, ist zurzeit an vielen
Straßenbäumen im gesamten Rheinland zu beobachten, so die
Landwirtschaftskammer Rheinland in Bonn.
An der Unterseite der größeren Äste und im Stammbereich befallener Bäume findet man etwa 1 cm lange, weiße watteartige Überzüge, auf denen vorn ein kleines braunes Gebilde, der Körper des Weibchens, aufsitzt. Bei Massenbefall kann der gesamte Stamm völlig weiß erscheinen. Von vielen Wachsfäden gut geschützt, birgt die weiße Watte viele hundert Eier des Schädlings. Die daraus schlüpfenden noch sehr kleinen "Krabbler" verteilen sich im Kronenbereich und saugen an den Blättern. Vor dem Blattfall wandern die fast erwachsenen Tiere zur Überwinterung auf dünne, noch nicht verholzte Äste. Die Schildläuse schädigen durch Saftentzug und Absonderung des Honigtaues, der unter befallenen Bäumen abgestellte Autos mit einem klebrigen Film überzieht. Der Honigtau besteht überwiegend aus Zucker und kann deshalb leicht abgewaschen werden. Nach Aussage des Pflanzenschutzdienstes in Bonn besteht kein Grund zur Sorge um die befallenen Straßenbäume. Der Befall sei zwar auffällig, führe aber, jedenfalls nicht in kurzer Zeit zu Schädigungen. Zwei natürlich vorkommende Gegenspieler setzen den Schädlingen zu: Eine Marienkäferart mit dem lateinischen Namen Exochomus quadripustulatus und eine winzig kleine Schlupfwespe, lateinisch Coccophagus scutellaris genannt, haben sich auf diese Nahrungsquelle eingestellt. |
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