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Bauern bringen Kartoffeln in Stimmung |
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Bonn -
14.02.2009: Clevere Bauern bringen zurzeit ihre Pflanzkartoffeln in
Stimmung, so die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen. Sinn
des Vorkeimens ist es, möglichst noch vor Pfingsten -
vielleicht sogar zeitgleich mit dem Spargel - mit den ersten
Frühkartoffeln auf den Markt zu kommen, die dann besonders gut
bezahlt werden.
Dadurch bilden sich pro Knolle vier bis sechs kräftige Keime mit einer Länge von sechs bis acht Millimeter. Diese Keime, die normalerweise erst nach dem Pflanzen im Boden gebildet werden, geben den vorgekeimten Kartoffeln einen Vorsprung von ein bis zwei Wochen bis zur Ernte. Die frühe Qualität hat ihren Preis, denn für das Vorkeimen ist viel Handarbeit erforderlich. Um genügend Licht an die Pflanzknollen zu bringen, werden sie in Kisten umgefüllt oder in Säcken aufgehängt. Je eine Leuchtstoffröhre reicht für die Belichtung von einem Kubikmeter Pflanzgut. Um ein Abbrechen der Keime beim Auslagern und Pflanzen der Knollen zu verhindern, sind spezielle Pflanzmaschinen und eine sehr schonende Behandlung nötig. Ob sich der Mehraufwand an Arbeit und Investitionen für das Vorkeimen lohnt, hängt neben dem Witterungsverlauf vor allem von der Marktlage ab. Und die lässt sich immer erst nach der Ernte beurteilen. Quelle: Landwirtschaftskammer NRW. Autor, Redaktion und Verlag sind nicht für die Inhalte externer Webseiten verantwortlich. |
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