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Lästige Ameisen vertreiben |
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Es wird viel
darüber diskutiert, ob Ameisen nützlich oder
schädlich sind. Als Allesfresser beseitigen sie im Garten
beispielsweise tote Tiere und abgestorbene Pflanzenteile und sind
somit durchaus nützlich. Andererseits pflegen sie
Blattläuse, deren Honigtau-Ausscheidungen für Ameisen ein
unwiderstehliches Nahrungsmittel ist.
Im Hausgarten ist häufig die Gelbe Weg- oder Wiesenameise zu finden. Sie nistet oft in Rasenflächen. Diese zwei bis vier Millimeter großen Ameisen legen unterirdische Bauten an, die an der Bodenoberfläche durch maulwurfartige Erdhügel zu erkennen sind. Diese sind teilweise von Gräsern und Kräutern durchwachsen. Die Gelbe Wegameise ernährt sich hauptsächlich vom zuckerhaltigen Honigtau der Wurzelläuse. Die Vorliebe für Süßigkeiten kann der Hobbygärtner bei der Bekämpfung einkalkulieren. In der Nähe der Bauten werden Gläser mit Honigresten, Zuckersirup oder Marmelade aufgestellt, damit die Ameisen abgefangen werden. Wenn die Tiere auf dem Kompost ausgesetzt werden, können sie bei der Kompostbereitung sehr behilflich sein. Ameisen können mit Wermutjauche vertrieben werden, die in die Bauten gegossen wird. Dazu 300 Gramm frisches oder 30 Gramm getrocknetes Kraut in zehn Liter Wasser etwa 14 Tage vergären lassen. Außerdem mögen Ameisen den Geruch von Aromapflanzen nicht, wie sie mediterrane Kräuter, zum Beispiel Lavendel, Thymian oder Majoran, ausströmen. Der Hobbygärtner kann diese Kräuter im Garten auspflanzen oder auch Pflanzenteile auslegen, um die Ameisen zu vertreiben. Juni 2011. Quelle: Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen. Autor, Redaktion und Verlag sind nicht für die Inhalte externer Webseiten verantwortlich. |
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