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Beschreibung: Die aus
Nordamerika stammende Balsam-Tanne erreicht maximal eine
Höhe von 15 Metern. Der Haupt- und die Nebentriebe wachsen
regelmäßig, sind hellbraun bis steingrau und nur sehr
spärlich benadelt.
Charakteristisch sind der markante
Duft ihrer dunkelgrünen Nadeln, wenn diese zwischen den
Fingern gerieben werden und die etwa fingerlangen, dunkelbraunen
Zapfen, die wie bei allen Tannen senkrecht nach oben stehen.
- Standort: Die abies
balsamea bevorzugt einen durchlässigen, auch lehmhaltigen
Boden. Abzuraten ist von einem Standort auf trockenem Sandboden.
Dieser sollte gegebenenfalls mit Torf aufbereitet werden, damit er
mehr Wasser hält. Wichtig ist es auch, einen hellen Platz
für die abies balsamea zu wählen, da sie sich im
Schatten nur sehr schlecht entwickelt.
- Anzucht: Vermehrt wird die
reine Art durch Samen aus den zahlreichen Zapfen, die allerdings
sehr schnell ihre Keimfähigkeit verlieren. Bei allen anderen
Sorten erfolgt die Vermehrung entweder durch Propfen auf die
Stammsorte oder durch bodennah wachsende Ableger, die selbst
Wurzeln gebildet haben.
- Pflege: Ist es an der Zeit
die Äste der abies balsamea zu kürzen, kann man
diese ruhig etwas stärker zurückschneiden, damit die
arttypische Wuchsform erhalten bleibt, sollte man jedoch auf ein
ausgeglichenes Verhältnis achten.
- Pflanzenschutz: Es sind
keine nennenswerten Krankheiten und Schädlinge
bekannt.
- Hinweise: Besitzen Sie einen
Steingarten, ist die Zwergform der Balsam-Tanne, die Sorte
'nana', sehr zu empfehlen. Diese wächst auch in leichtem
Schatten sehr gut und wird, bei kriechend ausladendem Wuchs, selten
höher als ein halber Meter.
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