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Beschreibung: Die Veitchs
Tanne, die den botanischen Namen abies veitchii
trägt, ist ein gleichmäßig wachsender Baum, der
ursprünglich aus großen Gebirgen in Japan stammt. Die
Pflanze erreicht in unseren Breiten eine Höhe von maximal zehn
Metern, da sie sehr langsam wächst.
Die Seitentriebe werden in
Abständen von etwa einem halben Meter rund um den Stamm
gebildet und wachsen waagerecht bis leicht aufwärts
abgespreizt. Eine Besonderheit sind die zweifarbigen
Nadeln.
Die Oberseite der bis 25 Millimeter
langen Nadeln ist dunkelgrün und glänzend. Jüngere
Nadeln sind im Farbton etwas heller. Die Unterseite aller Nadeln
weist eine silbrige Färbung auf.
Auch die violett bis rehbraunen,
eigroßen Zapfen, die nach der eher unscheinbaren Blüte
gebildet werden, lassen die Veitchs Tanne äußerst
dekorativ aussehen.
- Standort: Die abies
veitchii braucht eine feuchte aber nicht stauende, lehmhaltige
aber durchlässige Gartenerde. Trockene Sandböden und zu
schwere Lehmböden verträgt die Pflanze nicht.
- Anzucht: In den Zapfen, die
an den Seitentrieben gebildet werden und wie bei allen Tannen
senkrecht nach oben stehen, finden sich reichlich Samen aus denen
problemlos Jungpflanzen herangezogen werden
können.
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Pflege: Wegen der
großen Überempfindlichkeit gegen Trockenheit muss die
Pflanze regelmäßig und durchdringend gewässert
werden. Staunässe darf dabei jedoch nicht entstehen.
Da die Triebe früh austreiben
sind sie frostgefährdet und sollten, gerade in den ersten
Jahren nach der Pflanzung, mit Reisig geschützt
werden.
- Pflanzenschutz: Verschiedene
Lausarten können auftreten sind aber eher unüblich. Bei
starkem Befall hilft eine im Vorjahr angesetzte
Brennnessel-Brühe, die in jedem Fall günstiger als der
Einsatz eines systemischen Pflanzenschutzmittels ist.
- Hinweise: Die Veitchs
Tanne gehört, neben Blaufichte und Blautanne,
wegen ihrer schönen Nadeln zu den beliebtesten
Weihnachtsbäumen. Auch in Gestecken und Kränzen sind die
schönen Zweige häufig zu finden.
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