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Beschreibung:
Anemonen gehören zur Familie der
Hahnenfußgewächse. Im Mittelmeerraum wachsen sie wild.
Die Anemone, eine winterharte Gartenblume, gehört zu
den ersten Frühlingsboten. Die Färbung der Blüten
reicht von Weiß bis Rot, Hellbau und Violett.
Die Blüten sitzen einzeln auf
den Stielen. Knapp unter dem Kelch stehen drei oder vier
Hochblätter. Die Staubgefäße sind auffällig
schwarz. Die Blätter sind gefiedert und flaumig behaart.
Anemonen sind nicht besonders groß, höchstens 40
cm. Sie duften nicht. Man kann sie auch gut als Topfpflanze
halten.
Anemonen sind als
Schnittblumen sehr beliebt. Man schneidet sie morgens oder abends,
nie in der vollen Sonne. Wenn das Wasser jeden Tag gewechselt wird,
halten sie etwa acht Tage.
Man unterscheidet Anemonen in
drei Gruppen: die nicht knollenbildenen Frühjahrsblüher,
Knollen-Anemonen wie etwa anemone blanda und die
Herbstanemonen, auschließlich Hybriden.
- Standort: Anemonen
brauchen viel Sonne. Im Topf gedeihen sie bei normaler
Zimmertemperatur.
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Anzucht: Das Vermehren der
Anemone ist sowohl durch Samen wie durch Knollenteilung
möglich. Gesät wir der wollige Samen im Spätsommer
oder Herbst. Im nächsten Jahr bilden sich kleine
Wurzelstöcke und im übernächsten Jahr hat man
blühende Pflanzen.
Züchtung in Töpfen: Die
Knollen werden im September / Oktober in etwa 40 cm große
Töpfe gepflanzt. Die Erde muss porös sein. Eine gute
Drainage aus Tonscherben oder grobem Kies ist wichtig. Die
Töpfe werden im Freien eingegraben und zwar mindestens 10 cm
tief. Im November, bevor die ersten Nachtfröste kommen, werden
die Töpfe wieder ausgegraben und im Haus an einen hellen,
frostfreien Platz gestellt.
Im Februar / März beginnt die
eigentliche Züchtung. Die Töpfe sollten bei etwa 10 Grad
stehen, sobald sich die ersten Blütenknospen zeigen, etwas
wärmer. Sparsam aber regelmäßig gießen. Falls
die Anemonen im Freien blühen sollen, werden sie im
Oktober in humusreiche, poröse Erde ausgepflanzt. Wählen
Sie einen sonnigen, windgeschützten Platz. Auslegen der
Knollen: Knollen im Herbst direkt im Freien auslegen.
Nicht alle Anemonen-Sorten
sind ganz winterhart. Im November / Dezember, bevor der erst
strenge Frost einsetzt, einige Tannenzweige über die
Pflanzstellen legen.
- Pflege: Die Erde darf nicht
austrocknen. Gedüngt wird äußerst sparsam. Am besten
ist leichte, poröse Gartenerde mit vermulltem Laub vermischt.
Umgepflanzt werden Anemonen nicht. Wenn man die Knollen
jährlich aussortiert, können sie mehrere Jahre benutzt
werden.
- Pflanzenschutz: Grauschimmel
kann der Anemone sehr gefährlich werden. Er zeigt sich
als grauer Belag an Blättern und Stengeln. Wird der Befall
rechtzeitig bemerkt, kann ein Spritzmittel die Pflanze retten,
andernfalls fault sie und stirbt ab. Anhaltend feuchtes Milieu und
mangelhafter Luftaustausch sind Voraussetzung für diese
Plizkrankheit.
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Hinweise: Man kann die
Knollen im Herbst an einen sonnigen Platz im Freien legen. Dann
blühen die Anemonen im folgenden Jahr im Mai. Wie viele
andere auch, kann man Anemonen auch vorziehen. Sie keimen
schneller, wenn sie vor dem Einpflanzen über Nacht in
lauwarmes Wasser gelegt werden.
Die Knollen können auch trocken
überwintern. Normalerweise gräbt man sie nach Ende der
Vegetationszeit aus der Erde und lagert sie in Sand oder trockenen
Torf. Geschieht dies nicht, wachsen sie immer
spärlicher.
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Anemone /
Kronen-Anemone / Garten-Anemone
anemone coronaria
Foto: Jörg Siebauer / Pixelio.de |
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Anemone /
Kronen-Anemone / Garten-Anemone
anemone coronaria
Foto: Maja Dumat / Pixelio.de |
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Kronen-Anemone / Garten-Anemone
anemone coronaria
Foto: Jörg Siebauer / Pixelio.de |
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