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Erdnuss
Botanischer Name: arachis hypogaea
  • Beschreibung: Nicht nur für Kinder ist es unterhaltsam und interessant, Erdnüsse zu säen und dann keimen und wachsen zu sehen. Nach der Befruchtung bildet sich eine Hülse, die in der Erde zu einer richtigen Nuss wird. Diese exotische Pflanze wirkt nicht zuletzt auch durch ihre schönen grünen Farben.

    Die ebenfalls sehr hübschen gelben Blüten sind jedoch unter dem dichten Laub kaum jemals richtig sichtbar. Die kleinen gelben Blüten bilden sich im Sommer. Sie können bestäubt werden und verändern sich dann in kleine Hülsen. Der Duft der Blüten ist nicht besonders ausgeprägt. Sie wirkt gleichermaßen auf der Fensterbank wie in einem Beet im Garten.

  • Standort: Die Erdnuss mag Sonne und Wärme. Unter 15 Grad wird sie sich kaum entwickeln. Die ideale Temperatur liegt bei 20 Grad. Die Luftfeuchtigkeit sollte zwischen 50 und 60 Prozent liegen.
  • Anzucht: Ganz einfach geht die "private" Erdnuss-Züchtung, wenn man die einzelnen Samen in kleine Torfquelltöpfe (erhältlich im Fachhandel) legt. Geeignet ist aber auch normale Blumenerde, angereichert mit etwas Lehm.

    Die Töpfe müssen warm und feucht, z. B. in einem Mini-Treibhaus, stehen. Oder in einem Kasten, der mit einer Glasscheibe oder einem Plastikzelt abgedeckt ist. Sobald die kleinen Pflanzen sichtbar sind, müssen Feuchtigkeit der Erde und Luftfeuchtigkeit erhöht werden.

    Wenn die Pflanzen größer geworden sind, sollte Glasscheibe und Plastikzelt abgenommen werden. Für eine ausreichende Luftfeuchtigkeit sorgt dann regelmäßiges Abduschen. Stehen die Pflanzen gut im Wuchs, weniger gießen, langsam mit dem Düngen beginnen.

    Erdnuss-Pflanzen benötigen Sonne und Wärme, wenn sie gut gedeihen sollen. Danach sollten Sie den Standort auswählen, egal, ob im Garten oder auf der Fensterbank. Es empfiehlt sich übrigens, Töpfe zu nehmen, die immer ein bisschen größer sind, als sie tatsächlich gebraucht werden.

    Sind auch die kleinen gelben Blüten herausgekommen, die meist unter dem grünen Laub versteckt sind, kann man sie mit einem Pinsel bestäuben. Allmählich bilden sich dann kleine Hülsen, die sich verblüffenderweise in die Erde bohren. Es dauert ziemlich lange, bis die Hülsen wirklich reifen.

  • Pflege: Die kleinen Pflanzen sollten pro Tag mindestens einmal gegossen werden. Die Erde darf nie austrocknen. Wird die Pflanze größer, kann das Gießen reduziert werden. In der Blütezeit gelegentlich Flüssigdünger geben. Bei Topfhaltung sollte die Erde mit etwas grobem Torf vermischt sein.

    Pflanzen Sie in möglichst große Töpfe um, sobald die kleinen Pflanzen in ihren Torftöpfen herangewachsen sind. Die Erdnuss braucht nicht geschnitten zu werden.

  • Pflanzenschutz: Erdnüsse können von Blattläusen befallen werden. Versuchen Sie es zunächst mit Kalt-Wasser-Duschen. Hilft das nicht, müssen Sie wohl oder übel zu einem Schädlingsbekämpfungsmittel greifen. Auch Mehltau kann vorkommen. Erdnüsse, die draußen stehen, sind im allgemeinen robuster als solche auf der Fensterbank.

    Der Fachhandel bietet spezielle Mittel dagegen an, die etwa zweimal pro Woche verabreicht werden sollen. Fallen die Blüten ab, liegt das zumeist an zuwenig Wasser. Leider können Erdnüsse auch durch Pilzbefall geschädigt werden.

    In diesem Fall sollten Sie die gesamte Erdnuss-Zucht unbedingt vernichten (verbrennen), weil solche Pilze den hochgiftigen Stoff Aflatoxin produzieren.

  • Hinweise: Erdnüsse kommen ursprünglich aus Zentralamerika. Sie haben sich mittlerweile jedoch in allen tropischen und subtropischen Gegenden der Erde durchgesetzt. Erdnüsse sind die Hülsenfrüchte, die das meiste Öl enthalten. Entsprechend groß ist ihre Bedeutung als Nahrungsmittel in vielen Ländern.

    Das auch deswegen, weil sie reich an Proteinen und B-Vitaminen sind. Interessant auch dies: Im Verhältnis zum Gewicht haben Erdnüsse dreimal soviel Energie wie etwa Fleisch. Fast das gesamte Erdnuss-Vorkommen wird in Öl umgewandelt, das heißt zu Öl gepresst.

    Dieser "Rohstoff" findet dann Verwendung in der Margarine-Produktion. Die übrig gebliebenen Erdnuss-Fladen werden als Kraftfutter für Tiere zusätzlich genutzt.




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Erdnuss, arachis hypogaea. Foto: Pollinator / Pixelio.de
Erdnuss
arachis hypogaea
Foto: Pollinator / Pixelio.de
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Erdnuss, arachis hypogaea. Foto: Niceplaza / Pixelio.de
Erdnuss
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Foto: Niceplaza / Pixelio.de
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Erdnuss, arachis hypogaea. Foto: Alice Welch / Pixelio.de
Erdnuss
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Foto: Alice Welch / Pixelio.de
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Erdnuss, arachis hypogaea. Foto: Simone Hainz / Pixelio.de
Erdnuss
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Foto: Simone Hainz / Pixelio.de
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Erdnuss, arachis hypogaea. Foto: Siegfried Fries / Pixelio.de
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Foto: Siegfried Fries / Pixelio.de
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Erdnuss, arachis hypogaea. Foto: Marcus Gottwald / Pixelio.de
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arachis hypogaea
Foto: Marcus Gottwald / Pixelio.de
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