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Beschreibung: Die
Atlas-Zeder, die botanisch den Namen cedrus atlantica
'glauca' trägt, ist ein eigentümlich wachsendes
Nadelgehölz, das bei uns leider wegen seiner
Frostempfindlichkeit selten gepflanzt wird.
Die blaugrauen Nadeln und die
sparrig wachsenden Äste sind der "Augenfang" eines jeden
Gartens. Wenn der Leittrieb in jungen Jahren aufgebunden wird, kann
sie bei guten Bedingungen eine Höhe von 30 Metern erreichen.
Ohne diese Wuchshilfe wird sie gerade einmal halb so
hoch.
Die Atlas-Zeder wird
hierzulande vorwiegend als Blauform (Cedrus atlantica 'Glauca')
angepflanzt, die als etwas winterhärter gilt.
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Standort: Das
charakteristische Wuchsbild kommt am besten zur Geltung, wenn die
Atlas-Zeder einen freien Solitärstand auf humusreichem,
leicht saurem und unbedingt feuchtem Untergrund bekommt.
Ein geschützter Standort an
halbschattigen Plätzen ist für Jungpflanzen optimal.
Gerne auch im Schlagschatten anderer Großgehölze,
wächst sie stetig heran und mag als ältere Pflanze dann
auch gerne sonnige Lagen. Lassen sie die Pflanze also aus einem
Schattenplatz heraus wachsen.
- Anzucht: Wie bei fast allen
Koniferen wird der Nachwuchs aus Sämlingen herangezogen. Die
Jungpflanzen dieser Zeder brauchen aber unbedingt im ersten Jahr
Winterschutz. Später kommt die Pflanze selber mit
langanhaltenden tiefen Temperaturen zurecht.
- Pflege: Eine mit Reisig
vermischte Laubschicht, die im Spätherbst auf den
Wurzelbereich aufgebracht wird, wirkt als Langzeitdünger und
schützt vor Verdunstung und Kälte im Winter. Halbhohe
Wacholderpflanzen oder andere immergrüne Bodendecker, die
untergepflanzt werden, schützen genauso, treten dann
allerdings als Nahrungskonkurrenten auf.
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Pflanzenschutz: Schutz vor
praller Sonne und frühen Frösten bei Jungpflanzen lassen
die Pflanze gegen den Befall von Schädlingen resistent
werden.
Bei extrem starkem Lausbefall sollte
ein systemisches Insektizid angewendet werden. Lassen sie sich vor
dem Einsatz von Pflanzenschutzmitteln unbedingt fachkundig beraten,
um Vergiftungsschäden zu vermeiden.
- Hinweise: Wie bei Lärchen üblich, kann es
auch bei der Blauen Atlas-Zeder in oder nach strengen
Wintern zu Nadelfall als Schutz vor Frost kommen. Machen sie sich
deswegen keine allzu großen Sorgen. Die Nadeln treiben wieder
aus sobald es wärmer wird.
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