-
Beschreibung: Die
Japanische Zierquitte ist ein prächtig blühender,
sommergrüner und dorniger Strauch, der bei guten Wuchs- und
Witterungsbedingungen etwa anderthalb bis zwei Meter hoch wird. Er
wächst kräftig, dicht und ist äußerst
pflegeleicht. Die stark verzweigten Äste mit den spitzen
Dornen haben eine glatte Rinde, dadurch unterscheidet sich die
Pflanze von ihrer nächsten Verwandten, der Scheinquitte
(Chaenomeles japonica), die behaarte Zweige hat. Die kleinen,
ovalen Blätter sind glänzend-grün und lederartig
derb. Die großen, feuerroten Blüten mit ihren gelben
Staubgefäßen werden von grünlich-gelben
Früchten abgelöst.
- Standort: Die
Japanische Zierquitte liebt vollsonnige und warme Standorte
ohne besondere Ansprüche an den Boden. Auf magerer, lockerer,
leicht kalkhaltiger und gerne auch steiniger Erde wachsen die
Pflanzen recht gut.
- Anzucht: Die
chaenomeles speciosa kann aus den Samen, die in den
apfelartigen Früchten zahlreich vorhanden sind, problemlos
nachgezogen werden. Beim Einsetzen der Jungpflanzen sollte ein
Mindestabstand von etwa 80 Zentimetern eingehalten werden, damit
sie ausgewachsen nicht zu dicht aneinander stehen.
- Pflege: Außer
einem jährlichen Rückschnitt, der die Japanische
Zierquitte in Form hält, sind keine anderen
Pflegemaßnahmen erforderlich.
- Pflanzenschutz: Es
sind keine nennenswerten Schädlinge und Krankheiten
bekannt.
- Hinweise: Die
Früchte sind zwar steinhart, sehr herb im Geschmack und
sollten frisch nicht verzehrt werden, aber aus dem Fruchtfleisch
kann ein vitaminreiches und sehr wohlschmeckendes Gelee gekocht
werden.
|
|