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Beschreibung: Der
Gelbästige Hartriegel oder auch cornus stolonifera
flaviramea, wie der Botaniker die Pflanze nennt, ist ein
kräftig wachsender, winterharter und pflegeleichter Strauch.
Die ursprüngliche Art cornus stolonifera hat bei
gleichem Wuchs eine eher rotbraune Rinde und wird bei uns als
"Weißer Hartriegel" bezeichnet. Die ansprechende Zuchtform
cornus stolonifera flaviramea hingegen hat gelblich
grüne Triebe, die der Pflanze einen erhöhten Zierwert
bringen.
Der Gelbästige
Hartriegel treibt, wie auch die nächste Verwandte, die
Kornelkirsche, unterirdische
Ausläufer und kann sich dadurch relativ stark ausbreiten. Der
Strauch wächst aufrecht mit leicht nach außen
überhängenden Zweigen. Das Blattwerk ist von
sattgrüner Farbe, die sich im Herbst stark rötet.
Hauptblütezeit des cornus stolonifera flaviramea sind
die Monate Mai und Juni. Zahlreiche, in dichten Dolden
zusammenstehende Einzelblüten erinnern an den Wolligen Schneeball. Oft werden
sogar im August und September nochmals Blüten nachgetrieben.
- Standort: Der
optimale Standort für den Gelbästigen Hartriegel
ist ein vollsonniger bis halbschattiger Platz auf kalkarmer,
humusreicher und stets feuchter Erde.
- Anzucht: Wie auch
der 'echte' Hartriegel kann auch
diese Pflanze ohne Probleme über Wurzelausläufer oder
Steckhölzer vermehrt werden. Die Nachzucht der mehrtriebigen
Pflanze aus Samen ist auch möglich, aber viel zu
zeitraubend.
- Pflege: Außer
einem Formungs- oder Erziehungsschnitt im Frühjahr bedarf der
Gelbästige Hartriegel kaum einer Pflege. Das Schnittgut
eignet sich darüber hinaus noch sehr gut als dekorativer
Osterschmuck in Bodenvasen, Kränzen und Gestecken.
- Pflanzenschutz: Es
sind keine nennenswerten Schädlinge und Krankheiten
bekannt.
- Hinweise: Der
Gelbästige Hartriegel ist nicht nur Frühlingsbote,
er kündigt mit seinem prächtigen, rotbraunen Laub auch
den Einzug des Herbstes an. Die weißen, etwa erbsengroßen
Früchte, die einen leichten Blauschimmer von den
Samenkörnern in den Früchten aufweisen, dienen vielen
heimischen Kleinvögeln als Nahrungsquelle.
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