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Beschreibung: Die
Ähren-Scheinhasel ist ein ausgesprochen früh
blühender Strauch, der seine Blüten noch vor den
Blättern treibt, wie man es von Forsythien und
der Zaubernuss kennt, zu
deren botanischer Familie sie gehört. Die hellgelben, angenehm
duftenden Blütentrauben werden fünf bis sechs Zentimeter
lang und heben sich deutlich von den roten Blattansätzen ab.
Die Blätter ähneln denen des Haselstrauches. Die
Blüten erinnern von der Form an eine Schlüsselblume. Die
Ähren-Scheinhasel wächst wild in den
gemäßigten Zonen Japans. Bei uns ist sie noch eher
selten, aber die Nachfrage wächst stetig. Allerdings kann sie
bei uns nur in sehr warmen und geschützten Lagen kultiviert
werden, da sie sehr kälteanfällig ist.
- Standort: Die
corylopsis spicata braucht unbedingt einen halbschattigen
Platz, damit weder die pralle Mittagssonne noch eine kalte Nacht
der Pflanze allzu sehr schaden können. Auf humusreichem,
torfigem und vor allem möglichst kalkfreiem Untergrund ist die
Pflanze, genau wie Azaleen und Rhododendren am
besten aufgehoben.
- Anzucht: In
Töpfen oder Containern gezogene, gut bewurzelte Exemplare
werden im Frühjahr ausgepflanzt. Nur so haben die jungen
Pflanzen eine Chance auch das nächste Jahr noch zu
erleben.
- Pflege: Der Schnitt
der Pflanze sollte auf ein Minimum begrenzt werden. Nur altes,
vertrocknetes Holz sollte kurz vor der Blüte herausgeschnitten
werden. Wichtig ist auch der corylopsis spicata einen
ausreichenden Winterschutz zu bieten. Reisig und eine dicke,
trockene Laubschicht auf dem Wurzelballen helfen ihr durch die
kalte Zeit. Behelfsweise kann auch eine Torfschicht diese Aufgabe
übernehmen.
- Pflanzenschutz:
Schädlinge und Krankheiten machen der
Ähren-Scheinhasel wenig aus. Viel mehr Schaden richtet
der falsche Untergrund oder eine unerwartet späte
beziehungsweise frühe Frostnacht an.
- Hinweise:
Höhere Bäume können der
Ähren-Scheinhasel einen geschützten Platz bieten,
aber auch dann kann eine späte Frostnacht die frühe
Blüte zerstören.
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