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Beschreibung: Der
dekorative Wert dieses breitausladenden Strauches liegt in den
eigenartigen Fruchtständen, die luftigen Federbällchen
gleichen. Unmittelbar nach dem Erscheinen der Blüte im Juni
oder Juli entwickeln sich die fedrigen, lang behaarten, 20 cm
großen Rispen, die dem Strauch seinen eigenartigen Reiz
verleihen.
Die ovalen, ganzrandigen
Blätter des langsam wachsenden, breiten Strauches sind lebhaft
grün mit heller Unterseite. Es gibt sogar Sorten, die mit
purpurroten Blättern aufwarten können. Im September
färben sich die Blätter in herbstlichem leuchtend gelb
bis orangerot.
- Standort: Der
Perückenstrauch liebt einen warmen, geschützten
Standort. Er eignet sich vorzüglich als
Solitärgehölz im Atriumgarten, kommt aber auch gut vor
Natursteinmauern oder in der Mitte einer Rasenfläche zur
Geltung.
- Anzucht: Am besten
werden fertige, ballierte und gut durchwurzelte Jungpflanzen in der
Baumschule gekauft. Damit spart man sich die mühselige und
zeitaufwendige Nachzucht aus Samen.
- Pflege: Frisch
gepflanzte Sträucher sollten im Spätherbst mit Reisig vor
frühen Frösten geschützt werden. Altholz und
vertrocknete Triebe sollten umgehend herausgeschnitten werden,
damit sich darauf keine Krankheiten bilden können.
- Pflanzenschutz: Es
sind keine nennenswerten Krankheiten und Schädlinge bekannt,
solange die Pflegehimweise befolgt werden. Gegen auftretende
Blattläuse und Raupen hält der Fachhandel diverse
Pflanzenschutzmittel bereit.
- Hinweise: Das Holz
enthält einen gelben Farbstoff, der früher zum
Färben von Kleidern benutzt wurde. Bei Schnittarbeiten
empfiehlt es sich daher unbedingt, Handschuhe zu tragen, die auch
der Unfallgefahr durch Schnittwunden vorbeugen.
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