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Beschreibung: Der
cotoneaster microphyllus ist, wie der botanische Name schon
sagt, eine kleinblättrige Sorte der Zwergmispel. Sie
wächst auch etwas kleiner als ihre Artverwandte, die Nan-Shan-Zwergmispel. Die Wuchsform
der Kleinblättrigen Zwergmispel ist dicht verzweigt und
bildet an Abhängen oder von Mauern herunterhängend
dichte, grüne Teppiche.
Die aus dem Himalaja-Gebirge
stammende, immergrüne Pflanze ist nicht so robust wie andere
Sorten, aber ist wegen ihrer zahlreichen weißen Blüten,
die ab Mitte Mai die Pflanze schmücken, ein oft gepflanzter
Strauch in heimischen Gärten. Die sattgrünen, ovalen
Blätter werden kaum länger als einen Zentimeter, bilden
aber mit ihrer glänzenden Farbe einen schönen Hintergrund
für die feuerroten Beeren. Die Blattunterseiten sind
hellgrün bis silbrig grau.
- Standort: Die
Kleinblättrige Zwergmispel braucht einen sonnigen bis
halbschattigen Platz in wind- und wettergeschützten Lagen. Der
Boden muss keine besonderen Voraussetzungen erfüllen. Selbst
auf magerem, kalkhaltigem Untergrund gedeiht sie noch recht
gut.
- Anzucht:
Üblicherweise wird die Kleinblättrigen Zwergmispel
durch Samen vermehrt, der ja in den vielzähligen Beeren
reichlich vorhanden ist. Auch die Nachzucht aus Stecklingen und
Steckhölzern ist möglich, wegen der unzureichenden
Bewurzelung allerdings recht schwierig. Einfacher ist es, bodennahe
Triebe, die bereits bewurzelt sind, von der Mutterpflanze zu
trennen und an neuer Stelle einzupflanzen.
- Pflege: Wie fast
alle cotoneaster-Sorten verträgt auch diese einen
starken Formungs- oder Rückschnitt. Die beste Zeit dafür
ist der Frühling, kurz vor dem Austrieb der neuen
Blätter. In kalten Lagen sollten Jungpflanzen etwas
Winterschutz aus Reisig oder Torf erhalten.
- Pflanzenschutz:
Selten wird die Kleinblättrige Zwergmispel von
Schädlingen oder Krankheiten befallen.
- Hinweise: Die Beeren
und das dichte Zweiggeflecht werden von Kleinvögeln,
Mäusen und Igeln als willkommene Nahrungsquelle und
Zufluchtsstätte bevorzugt. Wie die Nan-Shan-Zwergmispel kann auch diese
Pflanze ihre volle Schönheit am besten auf Steinplatten,
Treppenabsätzen oder von Natursteinmauern herabwachsend
entfalten.
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