-
Beschreibung: Der
cotoneaster praecox ist eine von vielen Zwergmispel-Sorten.
Neben ihr gibt es zum Beispiel noch den etwas gedrängter
wachsenden "cotoneaster congestus", den sperrig wachsendenden
"contoneaster divaricatus", den kleinwüchsigen Kleinblättrige Zwergmispel
und viele andere. Im Gegensatz zu anderen Zwergmispeln wächst
der cotoneaster praecox eigentlich "von oben nach unten",
weil die langsam wachsenden Zweige sich unregelmäßig
fächerförmig nach unten neigen.
Die
Nan-Shan-Zwergmispel ist eine ausgesprochene Gebirgspflanze,
die in Bodennähe bleibt, eine maximale Wuchshöhe von etwa
einem halben Meter erreicht und eine sehr schöne, wenn auch
nur kurzlebige Herbstfärbung trägt. Zwischen den
sattgrünen Blättern treten von Juni bis Juli die
zartrosafarbenen, fast weißlichen Blüten hervor, die sich
im August und September zu erbsengroßen, leuchtendroten Beeren
entwickeln.
- Standort: Da die
Nan-Shan-Zwergmispel in Gebirgslagen heimisch ist, kommt sie
in unseren Breiten auch mit sehr nährstoffarmen Böden
noch sehr gut zurecht. Allerdings sollte sie einen sonnigen bis
halbschattigen Platz bekommen, da sie mit extremem Lichtmangel
nicht auskommt.
- Anzucht: Da sich die
Triebe von selbst nach unten neigen und bei Bodenkontakt
unverzüglich Wurzeln bilden, bekommt man ganz von selbst neue
Pflanzen. Auch abgeschnittene Triebe können unbewurzelt in den
Boden gesteckt werden und bereits nach wenigen Wochen hat man an
dieser Stelle eine neue Pflanze.
- Pflege: Junge
Pflanzen sollten im Abstand von 60 bis 80 Zentimetern gepflanzt
werden und sind für eine Schutzabdeckung im Winter sehr
dankbar. Trockenheit wird vom cotoneaster praecox sehr gut
vertragen, nur extreme Rückschnitte mag die Pflanze
nicht.
- Pflanzenschutz: Von
Krankheiten und Schädlingen bleibt die
Nan-Shan-Zwergmispel im Allgemeinen verschont.
- Hinweise: Die
Nan-Shan-Zwergmispel kann ihre volle Schönheit am
besten auf Steinplatten, Treppenabsätzen oder von
Natursteinmauern herabwachsend entfalten. Die Beeren und das dichte
Zweiggeflecht werden von Kleinvögeln und Igeln als wilkommene
Nahrungsquelle und Zufluchtsstätte bevorzugt.
|
|