Becherkrokus, Gartenkrokus
Botanisch: crocus chrysanthus
Familie: Schwertliliengewächse (Iridaceae)

  • Beschreibung: Der Becherkrokus ist ein sehr hübscher und reichblühender Krokus in vielen Sorten. Er wird etwa 6 bis 8 cm hoch und unterscheidet sich vom gewöhnlichen Krokus (crocus vernus) durch die Farbe, die kleineren Blüten und die spitzen Blütenblätter. Er ist auch nur wenig mehr als halb so groß, entschädigt aber mit einer früheren und viel reicheren Blüte.

    Es gibt von dieser Art eine große Zahl von Sorten in verschiedenen Fartönen. Ein paar besonders lohnende Beispiele sind: "Blue Bird" (weiß mit blau), "Blue Pearl" (silbrigblau mit gelb), "Cream Beauty" (sahnegelb) und "Gipsy Girl" (goldgelb mit purpurbraunen Streifen).



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  • Standort: Der crocus chrysanthus liebt sonnige und halbschattige Plätze auf leichter, humusreicher, mit Sand vermischter Erde. Man kann ihn gut in Rasenflächen pflanzen. Das Gras mäht man nach dem Abwelken der Blätter. Schneidet man die Blätter früher ab, erreichen die Knollen nicht die für die Blüte notwendige Größe. Auch unter Laubsträuchern gedeiht der Gartenkrokus recht gut.

  • Anzucht: Der Becherkrokus wird im Früherbst gepflanzt, weil die Knollen bei zu niedrigen Bodentemperaturen schlecht Wurzeln treiben. Als Pflanztiefe empfiehlt sich, wie bei fast allen Knollen- oder Zwiebelpflanzen, die doppelte Zwiebelhöhe. Das bedeutet, dass der crocus chrysanthus in etwa 6 bis 8 cm Tiefe eingesetzt werden sollte.

  • Pflege: Halten sie die Pflanzen gleichmäßig feucht, aber vermeiden sie die schädliche Staunässe. Düngen sie die Pflanze im Herbst mit Kompost und zum Austrieb mit einem flüssigen Volldünger. Am besten eignet sich hierfür in Wasser aufgelöstes Blaukorn (etwa 50 Gramm pro Quadratmeter). Im Winter ist das Aufbringen einer Laubschicht angebracht, um die Zwiebeln vor zu starken Frösten zu schützen.

  • Pflanzenschutz: Mäuse und Wühlmäuse mögen die Knollen sehr gern. Spatzen und andere Vögel lieben die Blütenknospen. Ob sie jedoch wirklich dagegen vorgehen, sollten sie sich reiflich überlegen, denn schließlich verbreiten diese Tiere mit ihrem Kot auch den Samen anderer Pflanzen, was unter Umständen auch gewollt sein kann.

  • Hinweise: Wenn die Knollen zu dicht wachsen und nur noch kleine Blüten tragen, sollten sie nach dem Abwelken ausgegraben, nach Größe sortiert und getrocknet werden. An neuen Stellen werden nun die großen unter Sträuchern und die kleinen Zwiebeln in offenen Lagen wieder ausgepflanzt.
Becherkrokus, Gartenkrokus - crocus chrysanthus

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