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Beschreibung: Der
Seidelbast, daphne mezereum, wie der Botaniker sagt,
ist ein kleinwüchsiger Strauch, der bereits Ende März an
den noch kahlen Trieben seine frühen Blüten zeigt. Die
Blüten sind dunkelrosa und haben einen angenehmen,
süßlichen Duft. Die Früchte sind von
glänzend-roter Farbe und ein schöner Blickfang für
jeden Garten. Die Blätter sind dunkelgrün,
verkehrtlanzettlich und wachsen in der Regel in großen Ringen
um die Zweigspitzen. In freier Natur wächst der
Seidelbast im lichten Wald und ist genauso giftig wie die
Kulturform.
- Standort: Wie auch
die Hybridenmischung daphne x
burkwoodii liebt auch dieser Seidelbast humusreiche,
kalkhaltige und durchlässige Gartenerde, die gerne auch mit
Sand vermischt sein darf. Der daphne mezereum bevorzugt aber
im Vergleich zu anderen Seidelbast-Sorten lieber einen
halbschattigen Platz. Er kann freistehend als Solitär
gepflanzt werden, macht sich aber auch gut im durchlässigen
Schlagschatten größerer Sträucher oder
Gehölze.
- Anzucht: Der
Seidelbast sollte im Herbst als fertige, gut durchwurzelte
Ballenpflanze gesetzt werden. Eigene Nachzucht ist selten von
Erfolg gekrönt.
- Pflege: Neben
jährlicher organischer Düngergabe und gelegentlichem
Erziehungsschnitt, wobei vornehmlich altes Holz ausgeschnitten
werden sollte, braucht der Seidelbast kaum Pflege. Beim
Gießen Staunässe vermeiden.
- Pflanzenschutz: Es
sind keine nennenswerten Schädlinge und Krankheiten bekannt,
was wohl auf die toxische Wirkung der Pflanzenteile
zurückzuführen ist.
- Hinweise: Achtung!
Der ganze Strauch und besonders die Früchte sind
giftig. Deshalb müssen Erwachsene und speziell Kinder
auf die Gefahren im Umgang mit der Pflanze hingewiesen werden. Eine
weitere Besonderheit: Die ganze Pflanze steht unter
Naturschutz.
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