Beschreibung: Der
Ginkgo biloba ist eine botanische Rarität. Zum einen
stammt er wie der Chinesische Mammutbaum
und die Andentanne noch
aus der Urzeit und ist somit etwa 300 Millionen Jahre alt.
Zum anderen laufen die
Nerven in den "Blättern" parallel zueinander. Damit
gehört die Pflanze botanisch gesehen zu den
Nadelgehölzen, auch wenn man dies angesichts der breiten
Blattfläche kaum glauben mag.
Wie die Pflanze allerdings
die extremen Klimaschwankungen und zahlreichen Waldbrände
überlebt hat, gilt bis heute als ungeklärt. Einige
Forscher vermuten, dass der Ginkgo biloba in der Lage ist,
über die Zweige und das Grün Wasser abzugeben, das ihn
bei Feuer schützt.
Buddhistische Tempeldiener
haben den Fächerblattbaum dann über Jahrhunderte
in und um ihren Tempel gepflanzt, da er für heilig gehalten
wurde und wegen seines hohen Alters verehrt wurde.
Wie die Eibe ist auch der Ginkgo
eine zweihäusige Pflanze. Männliche und weibliche
Blüten sitzen auf zwei verschiedenen Pflanzen und können
vor der Blütezeit nur dadurch unterschieden werden, dass die
männlichen etwa zwei Wochen früher austreiben als die
weiblichen.