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Beschreibung: Die
Japanische Zaubernuss ist ein ungewöhnlicher Strauch
mit einzigartiger Blütezeit. Die gelblichen, duftenden
Blüten sitzen dicht an den Zweigen. Die Blütenfarbe und
Wuchshöhe unterscheidet sie von ihrer nahen Verwandten der
Zaubernuss.
Bei mildem Wetter zeigt sich
die Blüte schon im Dezember. Spätestens im Januar jedoch,
wenn andere Pflanzen noch Winterruhe haben, treiben zahlreiche
Blüten an den Trieben. Diese vertragen Temperaturen bis minus
10 Grad. Unterhalb davon jedoch drohen
Frostschäden.
Bei widrigen
Witterungsbedingungen wie Nebel, Regen oder Kälte können
sich die Kronblätter einrollen, um die Blüte zu
schützen. Wenn die Sonne scheint, kann man beobachten, wie sie
sich wieder ausrollen und die Blüte freigeben.
Das Laub erinnert in der
Form an das der Haselnuss. Beim Austrieb präsentiert es sich
gräulichgrün und wird mit zunehmender Reife
sattgrün. Im Herbst beeindruckt die Pflanze dann auch noch mit
einem spektakulären Färbung der Blätter in Gelb und
Rot.
- Standort: Die
hamamelis japonica bevorzugt einen sonnigen bis
halbschattigen Platz in mittelschwerem, lehmig-humosem Boden. Wenn
der Standort diesen Anforderungen gerecht wird, kann die Pflanze
eine Höhe von bis zu vier Metern erreichen.
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Anzucht: Die
Vermehrung erfolgt bei der Japanischen Zaubernuss durch
Samen. Diese werden im Herbst direkt in den Boden gesät und
bilden bis zum nächsten Frühjahr neue
Pflänzchen.
Bei Zuchtsorten werden
stärkere Jungtriebe zum Boden hin abgesenkt und mit
Drahtstücken festgesteckt. Wenn die Schosse Wurzeln entwickelt
haben, können diese von der Mutterpflanze getrennt und
verpflanzt werden.
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Pflege: Die
Japanische Zaubernuss sollte nur geschnitten werden, wenn es
unbedingt erforderlich ist. Anderenfalls muss man mit einem
gehemmten Wuchs rechnen.
Nach der Blüte im
März und dann noch einmal im Juni sollte jeweils eine
mäßige, organische Düngergabe (40 Gramm pro
Quadratmeter) erfolgen. Anschließend braucht die Pflanze
ausreichend Wasser, um die Nährstoffe besser aufnehmen zu
können und damit die Nährsalze die Wurzeln nicht durch
Osmose schädigen.
- Pflanzenschutz: Wenn
die relativ robuste hamamelis mollis in feuchten Sommern von
Mehltau befallen wird, ist das durchaus nicht ungewöhnlich.
Rückschnitt ist dann angebrachter und kostengünstiger als
der Einsatz von systemischen Mitteln.
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Hinweise: Die
gegabelten Reiser der Japanischen Zaubernuss sind beliebt
für die Herstellung von Wünschelruten.
Pflanzenauszüge spielen
unter anderem bei der Duftstoffgewinnung für Rasierwasser und
Parfüms eine wichtige Rolle.
Gestalterisch schön ist
es, die Japanische Zaubernuss in Kombination mit
immergrünen Gehölzen oder rotlaubigen Bluthaseln zu
arrangieren.
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