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Beschreibung:
Ixiolirien sind bezaubernde, recht seltene Zwiebelpflanzen
mit weißen, blauen oder lila Blüten, die in lockeren
Trauben an hohen Stengeln sitzen. Sie eignen sich für
Draußen und für Drinnen.
Die hübschen
Frühsommerblumen gehören zu einer Gattung von
Zwiebelpflanzen, die nur aus wenigen Arten besteht. Diese Arten
variieren aber sehr stark. Ixiolirion nennt man gelegentlich
auch Berglilien, obwohl es eigentlich Steppenpflanzen sind,
die in Zentralasien weit verbreitet sind, einem Gebiet, das von der
Türkei über den nördlichen Iran, von Turkmenistan
bis zur Mongolei reicht.
An die Kälte sind
Ixiolirien deshalb gewöhnt. Dass sie bei uns trotzdem
im Freien so schwer überwintern, liegt an unserem feuchten
Klima und dem Wechsel von Frost und Tauwetter. Die Zwiebel
verträgt nicht viel Feuchtigkeit, außer im Frühjahr.
Da saugt sie Feuchtigkeit auf, um ihre schmalen, dunkelgrünen
Blätter bilden zu können, die wie Grasbüschel
aussehen.
Wenn die Zwiebeln groß
genug geworden sind, wachsen zwischen den Blättern mehrere
Blütenstengel bis zu einer Höhe von 40 bis 50 cm mit
hübschen, sternförmigen Blüten. Die Blüten, 4
bis 5 cm im Umfang, sind unterschiedlich in der Farbe. Es gibt
weiße, hellblaue, lavendelblaue bis zu dunkellila
blühende Sorten.
Zur Pflanzenfamilie der
Amaryllidaceae gehören neben der Ixiolirien
viele Zierpflanzen, die in Haus und Garten gezogen werden. Die
wichtigste Gruppe ist Narcissus, zu der die Osterglocken
zählen, die von allen Zwiebelgewächsen wahrscheinlich am
weitesten verbreitet und am leichtesten zu halten ist.
Ixiolirion kolpakowskianum
hat von Mai bis Juli zartblaue, fast weiße Blüten an 30
cm hohen Stengeln. Diese Art braucht Winterschutz. I.tatarica
blüht im Mai lavendelblau. Verträgt mehr Frost.
- Standort: Im Oktober
pflanzt man die Zwiebeln der Ixiolirion in Töpfe, die
bis zum März kühl und trocken stehen müssen. Ab
März brauchen sie viel Licht.
- Anzucht: Die
Ixiolirion kann durch Seitenzwiebeln im Spätsommer
vermehrt werden. die kleinen Zwiebeln überwintern oft aber nur
schwer. Auch Samenvermehrung ist möglich.
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Pflege: Im Oktober
legt man mehrere Zwiebeln zusammen in tiefe Töpfe, damit das
Wurzelnetz später ausreichend Platz hat und die Pflanzen eine
gute Stütze für ihre langen Blütenstiele erhalten.
Auf den Topfboden kommen Tonscherben oder Kies für eine gute
Drainage. Die Erde besteht aus einem Kompost-Sand-Gemisch. Man
braucht kaum zu gießen. Die Töpfe werden kühl,
jedoch frostfrei aufbewahrt.
Am Ende des Winters stellt
man die Töpfe hell und gießt gründlich. Jetzt
beginnt das Wachstum, und es dauert nicht lange, bis sich die
ersten Triebe zeigen. Bis zur Entwicklung der ersten
Blütenknospen müssen die Töpfe noch kühl
stehen, dann brauchen sie Wärme. Nun wird mit einer schwachen
Düngerlösung gegossen.
Die Zwiebeln reifen. Man
stellt das Düngen ein und gießt nach und nach weniger.
Wenn die Blätter verwelkt sind, nimmt man die Zwiebeln aus der
Erde, untersucht sie auf Pflanzenkrankheiten und bewahrt die
gesunden Zwiebeln kühl und trocken auf bis zum
Wiedereinpflanzen im Oktober.
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Pflanzenschutz:
Zwiebelfäulnis führt zu geringem Wuchs und macht die
Zwiebeln weich, sie müssen dann weggeworfen werden.
Grauschimmel zeigt sich
durch schwarze Flecken an den Zwiebeln. Wenn ein
Schädlingsbekämpfungsmittel nicht hilft, müssen die
Zwiebeln vernichtet werden.
Zwiebelmilben befallen
hauptsächlich verletzte Zwiebeln. Tauchen Sie die Zwiebeln in
diesem Fall kurz in eine Insektenlösung.
Viruserkrankungen verurschen
gelbgrüne Flecken an den Blättern, die davon befallenen
Pflanzen sind nicht zu retten.
Nematoden oder
Bodenwürmer führen zur Mißbildung der Triebe. Legen
Sie die Zwiebel 3 Stunden lang in heißes Wasser, dem Sie ein
Schädlingsbekämpfungsmittel zufügen.
- Hinweise:
Ixiolirion tataricum ist eine gute Pflanze für den
Steingarten, wo sie an einem geschützten Platz
überwintern kann. Sie blüht dann im Mai.
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Ixiolirion, Berglilie.
Foto: Archiv
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