-
Beschreibung: Der
Pfitzer-Wacholder, botanisch juniperus chinensis
pfitzeriana, ist eine Kultursorte des chinesischen Wacholders.
Ebenso häufig wie diesen, kann man in heimischen Gärten
die Sorte 'Hetzii' antreffen.
Der juniperus chinensis
pfitzeriana wächst breit ausladend. Die starken Äste
hängen leicht über und erreichen maximal eine Höhe
von drei bis vier Metern. Der Kronendurchmesser ist aber mindestens
genauso groß und eher noch größer.
Wie auch die
Säulenformen des Juniperus (J. communis 'Suecica',
J. virginiana
'Skyrocket') und der Kriechwacholder sowie der
Blauzeder-Wacholder
bringt auch der Pfitzer-Wacholder ein idyllisches Aussehen
in jeden Garten.
Die Blüte ist
unscheinbar aber die bläulich bis violetten, erbsengroßen
Beerenzapfen schmücken die Pflanze sehr dekorativ.
-
Standort: Auch
dieser Juniperus liebt einen vollsonnigen bis halbschattigen
Standort und stellt keine besonderen Ansprüche an den
Boden.
Will man ihm jedoch einen
optimalen Standort bieten, sollte er auf eine durchlässige,
gerne auch sandige Gartenerde mit einem pH-Wert über sieben
gepflanzt werden.
-
Anzucht: Der
Pfitzer-Wacholder wird durch Stecklinge vermehrt, die von
gesunden Spitzentrieben der Mutterpflanze geschnitten
werden.
In sandigem,
nährstoffarmem Kultursubstrat treibt er dann schnell Wurzeln
und kann bereits nach drei bis vier Monaten verpflanzt
werden.
- Pflege: Keine
besonderen Pflegemaßnahmen erforderlich. Ein jährlicher
Rückschnitt, bei dem hauptsächlich das alte und
vertrocknete Holz entfernt wird, hält die Pflanze in Form, ist
aber nicht unbedingt nötig.
-
Pflanzenschutz:
Jungpflanzen sollten im ersten Jahr schattiger stehen und
häufig gewässert werden, da sie sehr empfindlich sind und
schnell eingehen. Auch Winterschutz ist angebracht.
Ältere Exemplare sind
fast unverwüstlich, sehr winterfest und beständig gegen
Industrieabgase. Schädlinge treten selten auf, Krankheiten so
gut wie nie.
- Hinweise: Zwar ist
die Pflanze für einen Solitärstand prädestiniert
aber auch in Gruppenpflanzungen mit anderen Koniferen wie zum
Beispiel Gelbkiefer,
Schwarzkiefer und Pinselkiefer oder
unterpflanzt mit Heidegewächsen und halbhohen Gräsern
kann sie sehr dekorativ wirken.
|
|