Familie-im-Web.de Aktuell Interview Magazin Goldene 50 Haus & Wohnen Festkalender CyberSerien CyberKoch
CyberReisen Lifestyle & Freizeit CyberGarten Beauty CyberMusical Haustiere Haushalt & Tipps
Wellness & Fitness Babys, Kids & Teens Internet Lexikon Fashion Foto & Filmen Film Kino DVD TV Anbieterkennzeichnung
Schwedischer Säulenwacholder
Botanisch: Juniperus communis 'Suecica' • Familie: Zypressengewächse (Cupressaceae)
Schwedischer Säulenwacholder

Beschreibung Der schwedische Wacholder, botanisch Juniperus communis 'Suecica', ist wie der virginische Wacholder eine säulenförmig wachsende Konifere mit Zweigen, die straff auffrecht wachsen.

Die Nadeln sind, je nach Standort, blaugrün bis silbergrau und stechen unangenehm schmerzhaft. Nach der unscheinbaren Blüte bilden sich hellgrüne, geschuppte Früchte, die mit zunehmender Reife runzelig und dunkelbraun bis schwarz werden.

Vom Juniperus communis sind zahlreiche Sorten und Varietäten im Handel erhältlich, die durch spezielle Wuchsform oder Farbvariation der Nadeln auf sich aufmerksam machen.

Besonders die kriechend wachsende Sorte 'Repanda' und die ebenfalls säulenförmige 'Hibernica', die schmaler im Wuchs ist und weiche, kaum stechende Nadeln aufweist, sind in heimischen Gärten oft zusehen.

Standort Der Säulenwacholder liebt einen vollsonnigen Standort, gedeiht aber auch auf weniger hellen Plätzen. Nur im tiefen Schatten sollte er nicht unbedingt stehen, da die Pflanze dann schnell unansehnlich wird.

Sowohl auf sandigen Lehmböden, die nicht allzu viel Staunässe aufweisen als auch auf humosen Untergründen ist der Wacholder zufrieden.

Der pH-Wert des Bodens ist zweitrangig. Bevorzugt wird allerdings ein alkalischer Wert über sieben.

Anzucht Der Juniperus communis wird durch Stecklinge vermehrt, die von den Triebspitzen der Mutterpflanze geschnitten werden. In nährstoffarmem Substrat bildet er schnell Wurzeln und kann bald umgepflanzt werden.
Pflege Hauptpflanzzeit ist bei dieser Pflanze das zeitige Frühjahr oder der Spätsommer. Rückschnitt sollte beim Pflanzen unterbleiben, da die Pflanze darauf recht empfindlich reagiert. Schneiden sie nur altes, vertrocknetes Holz heraus.

Wenn der Wacholder zu spät gepflanzt wird, kann er bis zum Winter nicht mehr genügend Wurzeln bilden und erleidet dadurch im Winter häufig Schäden durch Trockenheit. Beugen sie vor, indem sie regelmäßig und durchdringend gießen.

Pflanzenschutz Von Krankheiten und Schädlingen bleibt die Pflanze weitgehend verschont. Auch zeichnet sich der Wacholder durch seine Resistenz gegen Industrie- und Stadtabgase aus.
Hinweise Auf nährstoffarmen Böden kann es zu chlorotischen Veränderungen der Nadeln kommen. Düngen sie mäßig organisch und die ursprüngliche Farbe stellt sich wieder ein.
ThemenChannel CyberGarten von Familie-im-Web
© 1994 - 2011 Dirk Jasper