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| Mahonie |
| Botanisch: Mahonia aquifolium • Familie: Sauerdorngewächse (Berberidacea) |
- Beschreibung
- Standort
- Anzucht
- Pflege
- Pflanzenschutz
- Hinweise
| Beschreibung |
Die Mahonia aquifolium ist ein winterharter,
immergrüner Strauch, der eine Wuchshöhe von 80
Zentimetern selten überschreitet. Aber auch größere
Exemplare von über einem Meter hat es schon gegeben.
Botanisch gehört die Mahonie zu den Sauerdorngewächsen. Ihre nächsten Verwandten sind unter anderem die schmalblättrige Berberitze und die Warzenberberitze. Ende April treiben die ersten Blüten an der Mahonie aus. Damit beginnt das prächtige Farbspiel der Pflanze. Die zahlreichen erbsengroßen, gelben Blüten werden von dichten traubenartig angeordneten, stahlblauen Beeren, die ein wenig an Schlehen erinnern, abgelöst. Im Herbst färben sich dann die fünf- bis neunzählig geteilten, ovalen Blätter, die an den Blatträndern spitze Dornen aufweisen, in verschiedenen Gelb- und Rottöten. Dabei behalten sie ihre matt schimmernde Oberfäche bei. |
| Standort |
Der ideale Standort für die Mahonia aquifolium
ist halbschattig, denn volle Sonne verträgt sie genauso wenig
wie tiefen Schatten.
Der Untergrund sollte humos sein, Feuchtigkeit halten ohne Staunässe zu bilden und nicht zu kalkhaltig sein |
| Anzucht |
Die Mahonie wird üblicherweise durch Samen
vermehrt, da diese aufgrund der üppigen Fruchtbildung der
Pflanze reichlich vorhanden sind.
Es ist aber auch möglich einzelne, bewurzelte Nebentriebe von der Mutterpflanze zu trennen und diese an einer neuen Stelle wieder einzupflanzen. |
| Pflege |
Die Mahonie sollte in regelmäßigen
Abständen gewässert werden, damit sie nicht vertrocknet.
Eine jährliche, organische Düngung wird dankbar
angenommen, ist aber nicht zwingend erforderlich.
Im Winter schützt eine Schicht aus Laub und Torf vor zu starken Bodenfrösten. |
| Pflanzenschutz | Neben Rost muss man bei der Mahonie immer wieder mit dem Auftreten von Mahltau rechnen. Gerade wenn sie in Kombination mit Ilex aquifolium gepflanzt wurde kann dieses Schadbild häufig beobachtet werden, da diese beiden Pflanzen die Hauptwirte sind. |
| Hinweise | Die blauen Beeren sind nicht giftig, schmecken nur unangenehm bitter. Daher eigenet sich die Mahonie auch in Gärten, in denen oft Kinder spielen. |
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