| Beschreibung |
Der Metasequoia glyptostroboides trägt seinen
deutschen Namen Mammutbaum zurecht. Zum einen gehört er mit
einer Höhe von bis zu 35 Metern wohl zu den größten
Bäumen der Welt. Zum anderen ist er, wie die Andentanne, eine der wenigen
Pflanzen, die noch aus der Urzeit stammen.
Lange Zeit glaubte man diese
Pflanze sei vor Millionen von Jahren ausgestorben, bis man 1941 in
der chinesischen Provinz Szetschuan einen Bestand von etwa 1.000
Bäumen fand. Etwa zehn Jahre dauerte es dann noch, bis die
Pflanze weltweit verbreitet kultiviert wurde. Heute kann man sie in
jeder gut sortierten Baumschule kaufen.
Der Metasequoia
glyptostroboides wächst ausladend, pyramidenförmig und
braucht viel Platz. Sein Wuchs schlägt in der Geschwindigkeit
sogar unsere heimische Fichte. Die Äste wachsen horizontal vom
Stamm weg und biegen sich nach oben.
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| Standort |
Der chinesische Mammutbaum braucht einen Platz in
der prallen Sonne und einen Untergrund, der sehr viel Feuchtigkeit
speichern kann. Besondere Ansprüche an den Boden hat er aber
nicht. |
| Anzucht |
Die Nachzucht des Mammutbaumes ist sehr aufwendig
und sollte dem Fachmann überlassen werden. |
| Pflege |
Besondere Pflegemaßnahmen sind nicht
erforderlich, solange die Pflanze genügend Wasser bekommt.
Lieber einmal mehr gießen als einmal zu wenig. |
| Pflanzenschutz |
Krankheiten und Schädlinge richten kaum so
großen Schaden an, dass sie die Pflanze ernsthaft
gefährden könnten. Viel häufiger geht die Pflanze
ein, weil zu trocken steht. |
| Hinweise |
Der Metasequoia glyptostroboides scheint
unverwüstlich zu sein. Selbst Temperaturen von minus 30 Grad
soll er in Finnland unbeschadet überstanden haben.
Etwas ungewöhnlich
allerdings scheint es, dass er im Herbst, wie die Lärche, nicht nur die
graubraunen Nadeln, sondern auch noch, und das ist ziemlich
einzigartig, die vorderen Triebspitzen abwirft. Forscher vermuten
dahinter die Anpassung an das Klima.
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