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| Narzisse, Osterglocke |
| Botanisch: Narcissus pseudonarcissus • Familie: Amaryllisgewächse (Amaryllidaceae) |
| Beschreibung |
Eine Blume mit vielen Namen. Aber das ist auch nicht verwunderlich, denn immerhin gibt es fast 8.000 Narzissen-Sorten. Der volkstümliche Name Osterglocke rührt daher, dass die Narzisse üblicherweise zu Ostern blüht und als Schnittblume sehr begehrt war und heute noch ist. Man unterteilt sie in Trompeten-Narzissen, Triandrus-Narzissen, Cyclamen-Narzissen, Poetaz-Narzissen, Stern-Narzissen und viele andere. Eine weitere große Gruppe sind die zwei- oder mehrfarbigen Varietäten. Einige Narzissenarten, wie zum Beispiel die großkronige Sorte "Carlton", wachsen in Südwesteuropa wild, aber die reine Art hat kaum Ähnlichkeit mit den großblütigen Züchtungen in unseren Gärten. Die Narzisse wird bis zu 45 cm hoch und ihre Blütenfarbe ist vorwiegend gelb. Aber auch weiße oder rosafarbene Exemplare sind mittlerweile ohne Probleme im Handel erhältlich.
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| Standort |
Am liebsten sind der Narzisse sonnige bis halbschattige Standorte in nährstoffreicher, feuchtigkeitshaltender Erde. N. pseudonarcissus eignet sich besonders für Rabatten- und Beetbepflanzung aber auch für die Verwilderung und nicht zuletzt sogar als Topfpflanze.
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| Anzucht |
Narzissen vermehren sich durch Brutzwiebeln so gut, dass man sich um die Vermehrung kaum sorgen muss. Damit sich die Zwiebeln gut entwickeln können und im folgenden Jahr blühen, muss die Erde sehr nährstoffreich und locker sein. Narzissen sollten früh in die Erde gesetzt werden, damit eine ausreichende Bewurzelung erfolgt, ehe die Bodentemperaturen zu gering werden.
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| Pflege |
Früh verpflanzte Zwiebeln sollte man mit einer leichten Torfschicht vor allzu starken Nachtfrösten schützen.
Verwelkte Blüten sollten wie bei den Tulpen entfernt werden, damit sie keine Samenstände bilden. Die Blätter hingegen müssen stehen bleiben bis die Pflanzen eingezogen sind. Das Schneiden der Blüten, selbst mit langen Stielen, schadet der Pflanze jedoch kaum. Während der Blütezeit benötigt die Pflanze unheimlich viel Wasser. Im März brauchen die Pflanzen einen mineralischen Volldünger wie zum Beispiel Blaukorn (50 Gramm pro Quadratmeter) und nach der Blüte, aber wenn noch Laub vorhanden ist, eine organische Volldüngung mit Knochenmehl oder anderen Produkten. |
| Pflanzenschutz | Da die meisten Sorten recht unanfällig sind, kommt es wahrscheinlich höchstens zum Auftreten von Fusarium (Zwiebelfäule), die mit geeigneten Mitteln aus dem Fachhandel zu bekämpfen ist. |
| Hinweise | Narzissen sehen auch in Naturgärten, in gepflegten Rasenflächen und natürlich als Osterstrauß in der Vase sehr ansprechend aus. |
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