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| Ziertabak |
| Botanisch: Nicotiana sanderae-Hybriden • Familie: Nachtschattengewächs (Solanaceae) |
| Beschreibung |
Die ursprüngliche Heimat des Ziertabaks ist Südamerika. Die Urformen wurden züchterisch so bearbeitet, dass der Tabak heute eine sehr schöne Zierpflanze geworden ist. Durch unterschiedliche Höhen von 0,35 m bis 1,50 m kann er zur Bepflanzung von Rabatten und Beeten genauso wie zur Balkonkasten- oder Schalenbepflanzung herangezogen werden. Als Blütenfarben finden Sie dunkelrot, gelb und weiß. Der schwere Duft kommt am besten abends zur Geltung. +++ Werbung +++ |
| Standort | Warme, sonnige Lagen und guter nährstoffreicher Boden mit ausreichender Wasserversorgung sichert reiches Blühen. Für eine regelmäßige Nachdüngung sind die Pflanzen besonders dankbar. Ein heller Standort sichert gedrungen wachsende Pflanzen. |
| Anzucht |
Mit der Aussaat sollten Sie Anfang März beginnen, damit Anfang Juni kräftige Pflanzen zur Verfügung stehen. Die Samen werden gleichmäßig auf vorbereitete Jiffy-Nährböden verteilt und, da sie sehr fein sind, nicht mit Substrat bedeckt. Bei einer Temperatur von 20°C keimen die Samen in etwa 14 Tagen. Sobald die Ballen gut durchwurzelt sind, sollten Sie die Pflanzen mit den Jiffy-Nährböden in größere Töpfe in nährstoffreiche Erde umpflanzen. Anfang Juni, nach den Eisheiligen, können die Tabakpflanzen ins Freiland gesetzt werden. Der Pflanzenabstand beträgt 30 cm. Die Blütezeit setzt im Juli ein und endet beim ersten Frost. |
| Pflege | Für eine regelmäßige Nachdüngung sind die Pflanzen besonders dankbar. |
| Pflanzenschutz |
Tabakschädlinge sind kaum bekannt und treten selten auf. Hin und wieder treten Blattläuse auf die der Pflanze im allgemeinen kaum ernstlich gefährlich werden können. |
| Hinweise | Ähnlich vielen anderen Nachtschattengewächsen sind auch die Pflanzenteile des Ziertabaks bedingt giftig. |
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