| Beschreibung |
Milchstern sieht man sehr oft auch noch
wildwachsend in der Natur. In der Nähe von Gärten oder
Parks tauchen plötzlich im zeitigen Frühjahr die
schmalen, langen lanzettenförmigen Blätter auf. Die
Blüten folgen später. Sie haben einen zarten Duft. Bei
einigen Arten erscheinen die Blüten im Mai, bei anderen erst
im Juli/August. Sie sitzen in dichten Gruppen an einem 20-30 cm
hohen Kolben. Meist sind die Blütensterne weiß (wie
Milch), seltener gelblich angehaucht.
Die eigentliche Heimat der
Milchsterne ist das südliche Afrika und ein Teil Kleinasiens.
Heute aber sieht man sie auch in weiten Teilen des
Mittelmeergebietes.
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| Standort |
Damit die Milchsterne schön blühen und
kräftig wachsen, brauchen sie einen Platz auf einem sonnigen
Gartenbeet. Einige Arten sind bei uns nicht winterhart und
überwintern besser im Haus. Bei uns im Garten wollen sie einen
guten, humusreichen, nicht zu feuchten, aber stickstoffhaltigen
Boden. |
| Anzucht |
Die Milchstern-Pflanze bildet von selbst kleine
Brutzwiebeln an den Seiten der Mutterzwiebel. Sie können
abgenommen und extra eingepflanzt werden. Im nächsten Jahr
entstehen daraus neue Pflanzen.
Wer keinen Garten hat, muss
deshalb noch lange nicht auf diese hübschen Zwiebelpflanzen
verzichten. Einige Arten wachsen genauso gut im Topf auf der
Fensterbank oder auf dem Beet des Wintergartens. Legen Sie immer
mehrere Zwiebeln zusammen in einen großen Topf oder in eine
Schale, die an einen hellen Platz kommt.
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| Pflege |
In
der Wachstumszeit müssen Sie vor allem Zwiebeln im Topf und im
Wintergarten reichlich gießen. Im Garten erübrigt sich
das Wässern. Achten Sie aber darauf, dass kein Wasser in der
Unterschale stehenbleibt. Gedüngt werden Topfzwiebeln etwa
alle drei Wochen. Nehmen Sie stickstoffbetonten
Dünger. |
| Pflanzenschutz |
Milchsterne sind gesunde, robuste Pflanzen, die nur
selten von Schädlingen oder Krankheiten befallen werden.
Allerdings treten im Sommer manchmal Blattläuse auf, die man
dann am besten mit dem scharfen Strahl eines Gartenschlauches
abspritzt.
Schon beim Kauf können
Zwiebeln von Fäulnis oder Schimmelpilzen befallen sein. Dem
können sie vorbeugen: indem Sie die Zwiebeln beim Kauf
aufmerksam betrachten (keine Katzen im Sack kaufen) und vorbeugend
mit einem Pilzmittel pudern.
Schlechtes Gedeihen, wenig
Blüten können die Folge von schlecht geeignetem Boden
sein.
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| Hinweise |
Milchsterne können Sie auch kurzfristig im
Topf genießen. Graben Sie die Pflanzen aus, wenn sich
Blätter gebildet haben. Setzen Sie die Pflanzen später
wieder in den Garten. |