| Beschreibung |
Die serbische Fichte ist ein schmalwüchsiger,
aufrecht strebender Nadelbaum, der trotz einer Höhe von
manchmal bis zu 15 Metern im unteren Bereich selten breiter als
drei Meter im Durchmesser wird und ist gerade deswegen für
kleinere Gärten noch sehr gut geeignet.
Die aus dem Balkanraum
stammende Pflanze hat eine gleichmäßige Zweigstellung,
die sich in einem Bogen nach oben ausrichtet. Die Seitentriebe
hingegen hängen leicht herunter und erwecken den Eindruck, die
Pflanze würde an einem zu trockenen Platz stehen.
Die Nadeln der serbischen
Fichte sind klein, flach, stumpf und sattgrün.
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| Standort |
Die Picea omorika verträgt annähernd alle
Standorte. Sie wächst auf jedem Untergrund gut und bevorzugt
es, an sonnigen Stellen zu stehen. |
| Anzucht |
Die serbische Fichte kann mit wenig Aufwand aus
Samen nachgezogen werden. Die Samen keimen im Gegensatz zu anderen
Nadelgehölzen relativ schnell und die Keimlinge wachsen in
kürzester Zeit zu ansehnlichen Jungpflanzen heran. Im Alter
von etwa fünf Jahren ist sie bereits mannshoch. |
| Pflege |
Die Picea omorika braucht keine besondere Pflege.
Sie verträgt sogar windige Lagen, mit denen viele Koniferen
wegen der Verdunstung Probleme haben. Auch verträgt sie
Industrieabgase und salzige Stadtluft besser als ihre
Artgenossen. |
| Pflanzenschutz |
Nur äußerst selten wird die serbische
Fichte von Schädlingen heimgesucht. Ihre Resistenz verschafft
ihr eine gute Ausgangssituation bei Befall. Wenn die Woll-Laus oder
die Sitkafichten-Laus allerdings zu großen Schaden an der
Pflanze verursachen, sollte ein systemisches Insektizid aus dem
Fachhandel angewendet werden. |
| Hinweise |
Da
die Pflanze in kürzester Zeit einen starken Wurzelballen
bildet, ist es sogar möglich eine nicht ganz so alte Pflanze
an einen neuen Standort umzusetzen, was viele andere
Nadelgehölze nicht vertragen. |