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| Schwarzkiefer |
| Botanisch: Pinus nigra • Familie: Kieferngewächse (Pinaceae) |
- Beschreibung
- Standort
- Anzucht
- Pflege
- Pflanzenschutz
- Hinweise
| Beschreibung |
Die Schwarzkiefer, botanisch Pinus nigra genannt,
stammt ursprünglich aus Mittel- und Südeuropa, wo sie
wild wächst. Dort erreicht sie freiwachsend eine Höhe von
weit über vierzig Metern. In Europa allerdings wird sie kaum
halb so hoch. Besonders reizvoll sehen natürlich einige
Zuchtformen aus.
Sie ist eine aufrecht wachsende Konifere, die in der Jugend breit und kegelförmig wächst und mit zunehmendem Alter oft einen schirmförmigen Habitus aufweist. Die Schwarzkiefer hat ihren deutschen Namen wahrscheinlich von ihren dunkelbraunen, fast schwarzen Trieben erhalten, an denen frischgrüne zierlich dünne Nadeln von etwa zehn Zentimeter Länge wachsen. Nach der eher unscheinbaren Blüte bilden sich viele, hühnereigroße Zapfen, die der Pflanze ein noch dekorativeres Aussehen verleihen. |
| Standort |
Die Pinus nigra wächst am besten auf
trockenen, leicht sauren Böden und verträgt im Vergleich
zu anderen Kiefern sogar kalkhaltige und sandige Böden noch
relativ gut.
Was die Schwarzkiefer aber überhaupt nicht mag, sind Schattenplätze. Hier kann sie sogar eingehen. Planen sie also voraus und setzen sie die Pflanze, gerne auch in Teichnähe, an einen vollsonnigen Standort. |
| Anzucht | Wie die meisten Nadelgehölze werden auch diese Kiefern aus Samen nachgezogen. Die schnell wachsenden Pflanzen sollten regelmäßig und durchdringend gewässert werden. |
| Pflege |
Beste Pflanzzeit für die Schwarzkiefer ist der
frühe Herbst. Dann kann die Pflanze noch genügend
Nährstoffe vor dem Winter einlagern.
Im ersten Jahr sollten Jungpflanzen eine Schutzschicht aus Laub, Reisig und Torf auf den Wurzelbereich erhalten, was das Erfrieren verhindert und für das nächste Jahr als Langzeitdüngung wirkt. |
| Pflanzenschutz | Obwohl die Pflanze sehr selten von Schädlingen befallen wird, muss man mit dem Auftreten von verschiedenen Lausarten im besonderen mit der europäischen Woll-Laus rechnen. Bei leichtem Befall regeneriert sich die Pflanze meist von selbst. Bei stärkerem Befall sollte ein systemisch wirkendes Insektizid angewendet werden. |
| Hinweise |
In
vielen Weihnachtsgestecken und Kränzen finden die zierenden
Zapfen Verwendung.
Eisenmangel im Boden kann zu chlorotischen Nadeln führen. Sie vergilben und fallen aus. |
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