| Beschreibung |
Die Pinus parviflora varietät glauca, die im
Volksmund die Bezeichnung "Blaue Mädchenkiefer" erhalten hat,
ist ein unregelmäßig wachsendes Nadelgehölz, das
manchmal auch Pinselkiefer genannt wird, weil ihre
silberglänzenden Nadeln in kleinen Büscheln
zusammensitzen, die an Pinsel erinnern.
Die Pflanze kann bei guten
Wuchsbedingungen eine Höhe von über fünf Metern
erreichen. Dabei bildet sie eine unregelmäßig geformte
Krone aus.
An den graubraunen, dichten
Zweigen, die zu den Spitzen hin grüner werden, bilden sich
nach der eher unscheinbaren Blüte zahlreiche, grünlich
weiße Zapfen, die oft viele Jahre an den Ästen
hängen bleiben.
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| Standort |
Die Pinus parviflora varietät glauca sollte an
einem möglichst windgeschützten Platz auf einem
Untergrund stehen, der möglichst viel Wasser hält. Andere
Ansprüche hat die Pflanze kaum. |
| Anzucht |
Wie bei fast allen Nadelgehölzen kann auch bei
der blauen Mädchenkiefer Nachwuchs aus den Samen der Pflanze
gewonnen werden. Die Aufzucht allerdings erfordert ein wenig
Geduld, da die Pflanzen nur sehr langsam wachsen. |
| Pflege |
Die blaue Mädchenkiefer ist, besonders in der
ersten Zeit nach der Pflanzung, sehr empfindlich gegen Trockenheit.
Sie muss daher mindestens alle zwei Wochen reichlich und
durchdringend gewässert werden. |
| Pflanzenschutz |
Neben den üblichen Nadelläusen, die bei
Nadelgehölzen öfter zu beobachten sind, treten kaum
Schädlinge auf. Hier hilft bei starkem Befall nur ein
systemisches Pflanzenschutzmittel, das im Fachhandel
erhältlich ist. Bei weniger starkem Befall regeneriert sich
die Pflanze meist von selbst. |
| Hinweise |
Im
Winter sollte der empfindliche Wurzelbereich der Pflanze mit einer
Mischung aus Torf, trockenem Laub und Reisig abgedeckt werden, um
ein Erfrieren zu verhindern.
In Kränzen und
Gestecken finden sich zur Weihnachtszeit häufig die
dekorativen Zapfen wieder. Zweige allerdings werden wegen der
ungleichmäßigen Benadelung eher selten
verwendet.
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