![]() |
| Gelbkiefer |
| Botanisch: Pinus ponderosa • Familie: Kieferngewächse (Pinaceae) |
- Beschreibung
- Standort
- Anzucht
- Pflege
- Pflanzenschutz
- Hinweise
| Beschreibung |
Die Pinus ponderosa ist eine schnell wachsende
Konifere, die in ihrer Heimat, den Rocky Mountains über
siebzig Meter hoch werden kann. In unserem mediterranen Klima wird
sie allerdings selten höher als 25 Meter und ist somit auch
nur für größere Gärten geeignet, wenn man sie
nicht durch Schnitt klein hält.
Der Habitus der Pflanze gleicht einem Konus. Die Krone ist jedoch sehr ausladend und die kräftigen Seitentriebe hängen leicht über. Die sattgrünen Nadeln der Gelbkiefer werden bis zu dreißig Zentimetern lang. Sie sind weich und biegsam und stehen in Zweier- oder Dreiergruppen, quirlig von der rehbraunen, schuppigen Rinde in regelmäßigen Abständen ab. Nach der wenig auffälligen Blüte bilden sich sehr dekorative Zapfen die tennisballgroß und sehr zahlreich den Baum schmücken. |
| Standort |
Die Gelbkiefer bevorzugt es, sonnig zu stehen kann
aber auch in schattigen Lagen angepflanzt werden.
Der Boden sollte tiefgründig, kalkarm und nährstoffreich sein. Auf sandigem, trockenem Untergrund gedeiht sie nur, wenn er wenigstens einen sauren pH-Wert aufweist. |
| Anzucht | Pinus ponderosa wird durch Aussaat vermehrt. Die Samen bilden sich in den Zapfen. Diese solltzen nach der Ernte getrocknet werden, damit sie sich öffnen. Die Samen keimen gut und werden schon bald zu ansehnlichen Jungpflanzen herangewachsen sein. |
| Pflege |
Um
sie einigermaßen klein zu halten, sollte die Gelbkiefer in den
Schatten anderer Bäume gepflanzt werden oder mindestens einmal
jährlich zurückgeschnitten werden.
Nach der Pflanzung, die entweder im frühen Mai oder späten September erfolgen sollte, braucht die Pflanze viel Wasser. Regelmäßiges, durchdringendes Gießen ist unentbehrlich. |
| Pflanzenschutz |
Im
ersten Jahr nach der Pflanzung sollte eine gemischte Schicht aus
Torf, Laub und Nadelstreu auf den Wurzelbereich aufgebracht werden,
um die Pflanze vor starkem Frost zu schützen und den Boden
langfristig sauer zu halten.
In den Folgejahren erledigen das die herunter gefallenen Nadeln, wenn man sie liegen lässt. Mit vereinzeltem Auftreten von Kiefernschütte und Kiefernwolllaus muss gerechnet werden. |
| Hinweise | Der saure Untergrund eignet sich gut, um unter der Gelbkiefer Moorbeetpflanzen einzusetzen. Hierfür bieten sich Rhododendren, Pachysandra, Vinca minor/major und verschiedene Heidesorten an. |
| ThemenChannel CyberGarten von Familie-im-Web |
| © 1994 - 2011 Dirk Jasper |


