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| Weymouthkiefer |
| Botanisch: Pinus strobus • Familie: Kieferngewächse (Pinaceae) |
- Beschreibung
- Standort
- Anzucht
- Pflege
- Pflanzenschutz
- Hinweise
| Beschreibung |
Die Weymouthkiefer, botanisch Pinus strobus
genannt, stammt ursprünglich aus Nordamerika. Dort erreicht
sie freiwachsend eine Höhe von weit über vierzig Metern.
In Europa allerdings wird sie kaum halb so hoch. Besonders reizvoll
sehen natürlich einige Zuchtformen aus.
Die buschig wachsende Zwergsorte 'nana' zum Beispiel wird zwar nur etwa zwei Meter hoch, wächst aber nahezu bodendeckend und erreicht leicht drei Schritt im Durchmesser. Auch gelbnadelige Varietäten sind in unseren Gärten sehr beliebt. Die Weymouthkiefer wächst breit und kegelförmig. Sie hat grüne, kräftige Jahrestriebe an denen die silbriggrünen Nadeln in regelmäßigen Abständen in fünfzähligen Büscheln zusammenstehen. Die gelblichbraunen, fast lederfarbenen Zapfen entwickeln sich früh, werden etwa 15 Zentimeter lang und schmücken die Pflanze sehr zahlreich und dekorativ. |
| Standort | Die Pinus strobus liebt sonnige bis halbschattige Lagen. Der Untergrund sollte feuchtigkeitshaltende und humose Eigenschaften aufweisen und gute pH-Werte bieten. |
| Anzucht | Wie die meisten Nadelgehölze werden auch die Weymouthkiefern aus Samen nachgezogen. Die schnell wachsenden Pflanzen sollten regelmäßig und durchdringend gewässert werden. |
| Pflege | Neben ausreichender Wasserversorgung braucht die Pinus strobus keine besondere Pflege. |
| Pflanzenschutz |
Die pustelartigen Sporenlager des "Rostes", einem
Pilz der auftreten kann, führen häufig zu Missbildungen.
Starker Befall zeigt sich durch Anschwellen von Ästen oder
Stämmen und blasige oder zapfenförmige Auswüchse und
führt zum Vergilben und Abfallen der Nadeln.
Bei der Bekämpfung stehen die hygienischen Maßnahmen an erster Stelle. Außerdem sollten hohe Luft- und Bodenfeuchtigkeit sowie übermäßige Stickstoffdüngung vermieden werden. Zur Not muss dann eventuell ein Fungizid eingesetzt werden. |
| Hinweise | Die Weymouthkiefer liefert ein ausgezeichnetes Nutzholz, wird aber wegen ihrer Empfindlichkeit gegen Rost selten in der Forstwirtschaft kultiviert. |
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