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Silberkiefer, Föhre, Gemeine Kiefer
Botanisch: Pinus sylvestris 'pumila' • Familie: Kieferngewächse (Pinaceae)
Silberkiefer, Föhre, Gemeine Kiefer

Beschreibung Zahlreiche deutsche Namen trägt die Pinus sylvestris. Silberkiefer, Föhre und Gemeine Kiefer sind nur einige davon. Die Stammsorte wird wegen ihres hohen Platzbedarfs in unseren Gärten kaum gepflanzt. Häufig aber kann man die Zwergsorte 'pumila' oder gelbnadelige Varietäten sehen.

Die Silberkiefer wächst breit und kegelförmig und erreicht als Zwergform kaum mehr als drei Meter Höhe, währenddessen die Stammsorte und die säulenförmig wachsende Art 'fastigiata' schnell beachtliche Höhen erreichen.

Die Seitentriebe wachsen aufrecht und dicht aneinander. Die Nadeln der Föhre sind blaugrün bis silberfarben und werden etwa fünf Zentimeter lang.

Schön anzusehen sind auch die hell- bis rotbraunen Triebe und die rehfarbenen, eigroßen Zapfen.

Standort Die Pinus sylvestris 'pumila' ist eine Konifere, die nur in vollsonnigen Lagen auf lockeren und nährstoffarmen Böden ihre volle Pracht entfalten kann.

Die gemeine Kiefer ist hervorragend für windige Stellen im Garten geeignet.

Anzucht Die Stammsorte wird durch Aussaat vermehrt. Die Pumila-Varietäten werden aufgepfropft. Das heißt: Triebspitzen der fertigen Sorte werden auf die Unterlage veredelt. Besonders wichtig ist dabei der hygienische Umgang, da sich sonst schnell Krankheiten einnisten können.
Pflege Einmal eingepflanzt sollte die Silberkiefer nicht umgesetzt werden, da sie einen recht empfindlichen Wurzelballen hat.
Pflanzenschutz Auf Industrieabgase reagiert die Pflanze sehr empfindlich.

Ansonsten treten üblicherweise kaum Schädlinge und Krankheiten auf, die den Wuchs ernstlich gefährden können.

Hinweise Die Silberkiefer ist ein ausgesprochenes Solitärgehölz und verträgt es auch nicht, wenn sie zu dicht an andere Pflanzen gesetzt wird, da sie sich dann nicht besonders gut entwickeln kann.

Für Steingärten, Grabbepflanzungen und Böschungen ist sie ein vorzüglich geeignetes Nadelgehölz.

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