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Kirschlorbeer
Botanisch: Prunus laurocerasus • Familie: Rosengewächse (Rosaceae)
Kirschlorbeer

Beschreibung Der Kirschlorbeer ist ein, seit der antike bekanntes, immergrünes Gehölz, das bevorzugt in Kübeln gehalten wird. Aber auch als Freilandpflanze ist sie wie viele Rosengewächse, zu deren botanischer Familie sie gehört, ein häufig genutzter Strauch.

Der Prunus laurocerasus erreicht eine Höhe von etwa zwei Metern. Verschiedene Sorten bringen es zum Teil sogar auf drei Meter Wuchshöhe.

Ursprünglich stammt die Pflanze aus dem Balkanraum aber gedeiht auch bei uns ganz hervorragend, wenn sie einen guten Platz bekommt.

Die fingerlangen, dunkelgrün glänzenden Blätter bilden einen dekorativen Hintergrund für die aufrecht wachsenden Blütenstände, die mit zahlreichen weißen bis cremegelben Einzelblüten gespickt sind, die wie eine Nachtkerze aussehen und den ganzen Strauch bedecken.

Standort Der Standort sollte sonnig bis halbschattig und in geschützter Lage sein, damit die Pflanze die volle Schönheit entfalten kann.

Die Bodenreaktion liegt am besten im sauren Bereich zwischen vier und fünf, wie es auch für Moorbeetpflanzen empfehleswert ist.

Anzucht Der Kirschlorbeer wird normalerweise durch Samen oder Stecklinge vermehrt, ist aber sehr aufwendig und sollte dem Fachmann überlassen werden.
Pflege In den heißen Sommermonaten ist die Pflanze für eine regelmäßige Bewässerung und eine jährliche, organische Düngung sehr dankbar und belohnt es mit reicher Blütenfülle.
Pflanzenschutz Die Rinde und der Samen der Pflanze sind, aufgrund des darin enthaltenen Blausäure-Anteils, mindergiftig aber ausreichend stark toxisch um Krankheiten und Schädlinge fernzuhalten.
Hinweise Ob der Giftigkeit brauchen sie bei den kirschähnlichen, bläulich roten Früchten keine Bedenken zu haben, wenn Kinder diese verzehren. Die Beeren schmecken zwar unangenehm bitter, sind aber genießbar.
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