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Gold-Johannisbeere
Botanisch: Ribes aureum • Familie: Steinbrechgewächse (Saxifragaceae)
Gold-Johannisbeere

Beschreibung Die Gold-Johannisbeere gehört botanisch zu den Ribes-Arten und ist damit unmittelbar mit der Stachelbeere (Ribes uva-crispa varietät sativum) und den echten Johannisbeeren (rote und schwarze) verwandt. Genauso gehören aber auch die rotlaubige Blut-Johannisbeere (Ribes sanguineum) und die Alpen-Johannisbeere (Ribes alpinum) dazu.

Die in unseren Breiten kultivierte, im Westen Nordamerikas heimische Art ist so robust, dass sie Belastungen wie extremen Temperaturschwankungen und Industrieabgasen problemlos widerstehen kann.

Das Wurzelwerk ist nicht tief und benötigt deshalb während der heißen Sommermonate extrem viel Wasser. Die Blätter sind hellgrün und dreilappig und färben sich im Herbst gelb oder orangerot.

Um eine reiche Blüte zu fördern, sollte die Gold-Johannisbeere jedes Jahr geschnitten werden, denn am besten treibt sie ihre goldgelben, duftenden Blütentrauben, die sich ab Mai entfalten, am einjährigen Holz.

Im Spätsommer tragen die Pflanzen zahlreiche dunkelrote bis violettfarbene Beeren.

Standort Die Ribes aureum bevorzugt einen humosen, kalkreichen und feuchtigkeitshaltenden Untergrund in halbschattiger oder schattiger Lage.
Anzucht Die Gold-Johannisbeere kann am einfachsten durch Absenker vermehrt werden, die mit einem Stück Draht zum Boden hin gebogen werden. Nach vier bis sechs Wochen haben sich die ersten Wurzeln gebildet und die Jungpflanze kann von der Mutterpflanze getrennt werden.
Pflege Im Sommer muss die Gold-Johannisbeere regelmäßg und reichlich gegossen werden. Eine jährliche organische Düngergabe verbessert die Blühwilligkeit der Pflanze.

Im Spätherbst kann altes oder vertrocknetes Holz ausgelichtet werden. Auch einen radikalen Rückschnitt verträgt die Pflanze und fördert die Triebbildung im Folgejahr.

Pflanzenschutz Blattläuse und Weiße Fliege können gelegentlich auftreten, stellen aber für die Pflanze normalerweise keine ernsthafte Bedrohung dar.
Hinweise Nur wenige Sträucher gedeihen in unseren Gärten so gut wie die Gold-Johannisbeere. Mit Forsythien, Hartriegel und Zaubernuss kombiniert, kann man sich eine lichte Hecke gestalten, die ständig durch Farbspiel auf sich aufmerksam macht.
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