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Zimt-Himbeere
Botanisch: Rubus odoratus • Familie: Rosengewächse (Rosaceae)
Zimt-Himbeere

Beschreibung Die Zimt-Himbeere stammt aus dem östlichen Nordamerika. Sie wird aufgrund ihrer langen Triebe, die fast rankenartig wachsen, bis zu 3 Metern hoch und bildet gleichzeitig viele unverzweigte Ausläufer. Dadurch wächst die Rubus odoratus fast wie ein Gebüsch.

Der Wuchs ist relativ aufrecht und der Habitus erinnnert an die gartenübliche Himbeere. Die rötlichen Früchte sind im Vergleich zur Blüte eher unansehnlich und unscheinbar. Die handförmig gelappten Blätter werden bis zu 25 cm groß.

Den Artnamen "odoratus" sowie den Zusatz "Zimt-" im deutschen Namen hat die Pflanze durch ihre mild duftenden, rosafarbenen Blüten erhalten. Diese werden bis zu 4 cm breit, stehen in vielblütigen, kurzen Rispen und haben, wie alle Rosengewächse, die typische gelbliche Blütenfüllung in der Mitte.

Standort Rubus odoratus wächst auf fast jedem Standort, bevorzugt allerdings schattige und feuchte Lagen auf leichter, lockerer humushaltiger Gartenerde.

Auf schweren, lehmigen Böden hat es die Pflanze schwer mit der Triebbildung.

Anzucht Die Vermehrung gestaltet sich auch für den Laien recht einfach. Herunterhängende Triebe, die den Boden berühren, bilden schnell Wurzeln und können dann von der Mutterpflanze getrennt werden.

Auch durch Wurzelausläufer, die ihre jungen Triebe schnell aus der Erde schießen lassen, kann die Zimt-Himbeere problemlos vermehrt werden.

Pflege Um die Pflanze einigermaßen im Zaum zu halten, empfiehlt sich im Frühjahr, spätestens aber 4 bis 6 Wochen vor der Blüte im Juni, ein kräftiger Rückschnitt. Dabei sollte das alte Holz bis kurz über den Boden zurückgeschnitten werden. Die nachwachsenden Triebe tragen dann eine um so reichere Blütenpracht.
Pflanzenschutz Wie alle Rosengewächse, wird auch die Zimt-Himbeere gerne von Blattläusen heimgesucht, die aber für die Pflanze aufgrund ihrer Robustheit keine ernsthafte Gefahr darstellen.
Hinweise Rubus odoratus eignet sich besonders gut für Naturgärten, Abpflanzungen und Hecken und werden auch gerne von den heimischen Vögeln und Insekten besucht.
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