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Beschreibung: Die
Spaltblume ist eine einjährige Sommerpflanze, die sehr
groß wird und nicht viel Mühe macht. In voller Blüte
sieht sie sehr schön aus, das Laub ist hübsch, frisch
grün und leicht gekräuselt.
Ihre ganze Pracht entfaltet
die Pflanze aber erst, wenn sich ihre großen Blüten in
Farbschattierungen von Weiß, Gelb, Rot, Blauviolett bis zu
einem Braun öffnen. Blütezeit ist von Juli bis September,
die Blüten duften aber nicht.
Die Spaltblume eignet
sich sehr gut für Sträuße. Auch wenn nur eine oder
zwei Pflanzen im Garten vorhanden sind, haben Sie den ganzen Sommer
über ausreichend Spaltblumen zum Schneiden, weil sie so
üppig wachsen und blühen.
Es ist wichtig, dass die
Stengel beim Schneiden saftig sind. Gießen Sie die Pflanze
deshalb am Tag vorher ausgiebig, oder nehmen Sie den Strauß am
frühen Morgen, bevor die Verdunstung eingesetzt
hat.
Es gibt zahlreiche Hybriden
der Spaltblume mit unterschiedlichen Farben. Schizanthus
wisetonensis ist eine Kreuzung, wahrscheinlich zwischen Schizanthus
pinnantus und Schizanthus grahamii, die beide aus Chile
stammen.
Wenn man Kreuzungssamen
sät, muss man darauf gefasst sein, dass die Blumen
unterschiedlich ausfallen. Aber gerade der Reichtum an
Blütengrößen und Blütenfarben machen den Zauber
der Spaltblumen aus.
- Standort:
Spaltblume gedeihen im Garten auf einem wind- und
regengeschützten Platz. Als Zimmerpflanze braucht die
Spaltblume viel Licht. Im Sommer gedeiht sie gut bei
normaler Zimmertemperatur; im Winter muss sie kühl, aber
frostfrei stehen.
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Anzucht:
Spaltblume sind einfach zu züchten und ebenso einfach
zu halten. Das einzige Problem: Die Samen dürfen
höchstens zwei Jahre alt sein, sonst ist die
Keimfähigkeit zu gering.
Achten Sie deshalb unbedingt
auf das aufgedruckte Verfalldatum auf den Samentütchen - und
verschenken Sie Reste lieber, statt sie bis zum nächsten Jahr
zu verwahren.
Ende April sät man den
Samen der Spaltblume in einen Topf oder ein Minitreibhaus,
man setzt die kleinen Pflanzen in Einzeltöpfe um, wenn sie
Ende Mai vier bis sechs Blätter bekommen haben, dann
blühen sie Anfang Juli.
Wenn Sie ein beheiztes
Treibhaus, einen Wintergarten oder einen Raum haben, wo die jungen
Pflanzen den Winter über kühl, aber frostfrei stehen,
dann können Sie schon um den 01. September herum säen und
die Pflanzen in kleine Töpfe umsetzen, wenn die Pflanzen vier
bis sechs Blätter haben.
Es ist wichtig, dass sie
ständig frische Luft bekommen. Im Januar werden sie dann noch
einmal umgepflanzt, diesmal in größere Töpfe und in
gut drainierte, nahrungsreiche Erde.
Spaltblumen
müssen regelmäßig mit Wasser und
Flüssigdünger versorgt werden und viel Luft und Licht
haben. Dann fangen sie plötzliche schnell zu wachsen an und
öffnen schon im Mai ihre Blüten. Am besten binden Sie die
Jungpflanzen an einem Stück Draht hoch, wenn Sie sie im Januar
zum zweiten Mal umtopfen.
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Pflege: Die
Spaltblume muss im Frühling und Sommer häufig
gegossen und einmal wöchentlich gedüngt werden.
Die Spaltblume
braucht eine poröse, nahrungsreiche und gut drainierte Erde.
Die kleinen, aus Samen gezogenen Pflanzen müssen umgesetzt
werden, wenn sie vier bis seche Blätter haben.
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Pflanzenschutz:
Eventuell vorhandene Blattläuss werden mit einem
Insektenvernichtungsmittel bekämpft, z. B. Pyrethrum.
Spitzentriebmilben zeigen
sich an einer Missbildung von Knospen und Blättern. Auch hier
müssen Sie zu einem Spritzmittel greifen, z. B.
Malation.
Wenn die Knospen abfallen,
steht die Spaltblume zu kalt oder sie bekommt
Zugluft.
Mehltau entsteht oft bei
Samenpflanzen, die im September gesät wurden. Er zeigt sich
als Schimmel an den Blättern, die schlaff werden. Schuld daran
ist zu viel Gießwasser oder eine zu hohe
Luftfeuchtigkeit.
Die Spaltblume darf
in dunklen Jahreszeiten nur sparsam gegossen werden.
- Hinweise: Die
Spaltblume passt gut auf eine Fensterbank, ist aber auch als
Balkon- oder Gartenpflanze geeignet. Allerdings verträgt sie
Regen und Wind nicht gut.
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