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Beschreibung: Der
Dach-Hauswurz (Sempervivum tectorum) wird auch
Echter Hauswurz, Gewöhnlicher Hauswurz oder
Alpen-Hauswurz genannt.
Er ist eine Pflanzenart, die
zur Familie der Dickblattgewächse (Crassulaceae) und der
Gattung Hauswurze (Sempervivum) gehört. Für diese sehr
variable Art gibt es eine Vielzahl von Synonymen.
Die Dach-Hauswurz ist
eine klein- bis großrosettige Blattsukkulente mit
trübroten bis weißlich-roten, mitunter verkümmerten
Blüten. Sie ist sehr variabel in Rosettengröße und
Rosettenfärbung.
Wichtiger als ihre oft
schönen Blüten, die im Juni / Juli erscheinen, ist die
eigenartige Gestalt und Farbe der Rosetten. Diese liegen dicht dem
Boden auf, werden nicht höher als 5 cm und sind je nach Art
rotbraun, grün oder silbergrau gefärbt.
Einzelne Arten sind mit
spinnwebartigen Fäden umsponnen. In vollsonniger Lage und bei
großer Trockenheit färben sich die Rosetten besonders
intensiv.
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Standort: Die
Sempervivum tectorum besitzt ein großes
Verbreitungsgebiet, wird oft kultiviert und kommt auch verwildert
vor.
In Mauerfugen und zwischen
den Steinen dürfen der Hauswurz nicht fehlen. Er
verträgt lange Dürreperioden und ist denkbar
anspruchslos. Seie Heimat sind die Granitalpen von den
Pyrenäen bis Rumänien in 800 bis 2.000 Meter
Höhe.
Die Fähigkeit des
Hauswurz, ohne Erde und Düngung auszukommen,
ermöglicht es ihm, sich auch auf nackte Steine oder
Felsspalten zu setzen.
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Anzucht: Zwischen
den Blättern des Hauswurz wachsen an Stolonen neue
kleine Hauswurzrosetten, die sehr schnell neue Wurzeln bilden,
nicht nur, wenn man sie auf irgendein Substrat legt. Sie kommen
sehr lange ohne Sonne oder Wasser aus, gedeihen damit aber besser.
Sie blühen erst nach mehreren Jahren.
Bei der eersten Pflanzung
des Hauswurz sollte ihm aber auf jeden Fall der
Jiffy-Nährboden mitgegeben werden.
- Pflege: Der
Hauswurz ist in der Pflege ebenso anspruchslos wie beim
Standort.
- Pflanzenschutz: Es
sind keine nennenswerten Krankheiten und Schädlinge
bekannt.
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Hinweise: In
Nachbarschaft mit Sedum-Arten, Steinbrech und Freilandkakteen
lassen sich besonders schöne Steingartenpartien pflanzen, die
in Gesellschaft von Enzian
beinahe alpin wirken.
Es soll sich beim
Hauswurz um eine magische Pflanze handeln, die vor Unwetter
("Donnerwurz") schützt, deshalb wurde sie früher auf
Mauern und Dächern angepflanzt (Lateinisch: tectorum = auf
Dächern wachsend).
In manchen Regionen gibt es
die Überlieferung, dass weiße Blüten einen Todesfall
in der Familie ankündigen und lila bis rosa Blüten
Glück bringen.
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