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| Japanischer Spierstrauch |
| Botanisch: Spiraea nipponica • Familie: Rosengewächse (Rosaceae) |
| Beschreibung |
Der Japanische Spierstrauch kommt, im Vergleich zu den 'japonica'-Sorten, die verwirrenderweise aus China stammen, ursprünglich aus Japan. Während die anderen Sorten sich mehr und mehr durchgesetzt haben, sind die 'nipponica'-Sorten immer weiter verdrängt worden. Obwohl sie genauso prächtig blüht wie ihre Artgenossen ist die Spiraea nipponica, die eine Wuchshöhe von 100 bis 150 cm erreicht und mit den überhängend wachsenden Zweigen auch besonders schön aussieht, in immer weniger Gärten zu sehen. Dabei ist sie gerade wegen ihrer langen Blütezeit vom Frühsommer bis Ende Juli optimal für heimische Gärten geeignet. Das Blattwerk ist dunkelgrün. Die einzelnen Blätter sind klein und rund. Die weißen Blüten sitzen in dichten Dolden an kleinen Zweigen, die den Ästen auf ihrer vollen Länge entspringen. Mit den bogenförmigen Zweigen sehen die Pflanzen besonders an Hängen sehr schön aus. +++ Werbung +++ |
| Standort |
Der Japanische Spierstrauch gedeiht am besten in der vollen Sonne, kann aber uch an halbschattigen Plätzen noch sehr gut zurechtkommen. An den Boden stellt die Pflanze keine besonderen Ansprüche. Am liebsten ist ihr ein normaler, nicht zu schwerer und nährstoffärmerer Gartenboden. |
| Anzucht |
Von dem anderthalb Meter hoch werdenden Strauch können problemlos Steckhölzer geschnitten werden, die dann bis zum nächsten Frühjahr Wurzeln bilden. Hierbei ist es ratsam, drei bis fünf Steckhölzer als Bund zu Pflanzen, um die charakteristische Strauchform zu erhalten. Die Vermehrung durch Samen birgt kaum Aussicht auf Erfolg und wird daher auch von Baumschulen kaum verwendet. |
| Pflege |
Bei der Erstpflanzung sollte ein Pflanzabstand von etwa einem Meter berücksichtigt werden, da die Pflanze recht schnell eine ansehnliche Höhe und Breite erreicht. Als Heckenpflanze sollten etwa 3 Jungpflanzen pro laufendem Meter verwendet werden um einen dichten Wuchs zu gewährleisten. Ein kräftiger Rückschnitt nach der Blüte hält die Pflanze in Form und verhindert die für die Pflanze kraftzehrende Fruchtbildung. |
| Pflanzenschutz |
Da die Pflanze, wie alle Heckenpflanzen, gerne als Brut- und Zufluchtsstätte von zahlreichen Vögeln und Insektenarten genutzt wird, sollte bei Krankheitsbefall auf den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln verzichtet werden. Angebracht ist dann schon eher der Ersatz der kranken Pflanze durch eine etwa gleichgroße und gleichalte Pflanze der gleichen Sorte. |
| Hinweise | Sollten sie beim Rückschnitt der Pflanze auf brütende Vögel stoßen, stellen sie den Schnitt ein und verlegen sie ihn auf den späten Herbst. |
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