| Beschreibung |
Die ursprüngliche Pflanze "Syringa vulgaris"
stammt aus Südosteuropa und ist unser wohl bekanntester
Flieder. Die Pflanze wird bis zu 5 Metern hoch und bildet dabei
buschartige Sträucher.
Neben den Syringa
vulgaris-Hybriden gehören Sorten wie "Syringa chinensis", der
Himalaja-Flieder "Syringa emodi", der Ungarische Flieder "Syringa
josikaea" und der Bogenflieder "Syringa reflexa" zu den
beliebtesten Gartenfliedern.
Die Blütenfarben
variieren vom tiefen violettblau über zahlreiche rosatöne
bis hin zum weiß und cremefarben. Die Blüten sitzen an
großen Blütenständen und entwickeln sich erst sehr
spät.
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| Standort |
Der Flieder gedeiht am besten auf lehmiger Erde mit
hohem Humusanteil. Er kann aber auch, wenn er wenigstens einen
sonnigen Standort hat, mit anderen Böden zurecht
kommen. |
| Anzucht |
Die Vermehrung erfolgt über die zahlreichen
Wurzelausläufer, die so reichlich sprießen, dass die
Pflanzen schnell zu dichten Hecken heranwachsen. |
| Pflege |
Um
die Pflanze einigermaßen in Form zu halten ist ein Schnitt im
Frühjahr und gegebenenfalls ein zweiter im Herbst unbedingt
erforderlich.
Außerdem sollten die
verwelkten Blüten abgeschnitten werden, damit die Pflanze
keine unnötige Kraft für die Fruchtbildung aufbringen
muss.
Nach der Blüte Ende
Juli sollte ein organischer Dünger wie zum Beispiel
Hornspäne gegeben werden, so dass die Pflanze genug Reserven
für den langen Winter einlagern kann.
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| Pflanzenschutz |
Bei ausreichenden Wuchsbedingungen ist der Flieder
eine fast unverwüstliche Gartenpflanze. |
| Hinweise |
Zur Blüte wird der Flieder, besonders in
gepflegter Umgebung, zum Mittelpunkt des Gartens. Er ist also ein
typisches Solitärgehölz, kann allerdings auch für
dichte Sichtschutzpflanzungen eingesetzt werden. |