Familie-im-Web.de Aktuell Interview Magazin Goldene 50 Haus & Wohnen Festkalender CyberSerien CyberKoch
CyberReisen Lifestyle & Freizeit CyberGarten Beauty CyberMusical Haustiere Haushalt & Tipps
Wellness & Fitness Babys, Kids & Teens Internet Lexikon Fashion Foto & Filmen Film Kino DVD TV Anbieterkennzeichnung

Tamariske / Heidetamariske / Kaspische Tamariske
Botanischer Name: Tamarix pentandra / Tamarix ramosissima
  • Beschreibung: Die Tamarix-Arten wachsen als kleine, gut verzweigte, häufig laubabwerfende Bäume und Sträucher, die Wuchshöhen zwischen einem und maximal 15 Meter erreichen. Es sind tief wurzelnde Pflanzen.

    Das in Europa meist mannshohe Steppengewächs aus Südosteuropa und Kleinasien ähnelt ein bisschen einem übergroßen Heidekraut oder einer riesigen Astilbe.

    Die Blütezeit reicht meist von März bis September. Am Ende von jungen oder älteren Zweigen sitzen einfache oder verzweigte, traubige oder rispige Blütenstände, die je nach Art zwischen 1 bis 15 Zentimeter lang sind.

    In kleinen Kapselfrüchten öffnen sich mit drei Fächern von oben in Richtung Basis und enthalten viele Samen. Die kleinen, etwa einen Millimeter großen Samen besitzen kleine Haarbüschel durch die sie vom Wind verbreitet werden.

    In der Gattung Tamarisken (Tamarix) gibt es bis zu 90 Arten.

  • Standort: Die Tamariske mag vollsonnige bis sonnige Stellen auf trockenen, durchlässigen aber frischen Böden. Eine humusreiche Erde bietet alles, was die Pflanze mag. Manche Tamarisken-Arten werden als Windschutz an Küsten, aber auch als Zierpflanze angepflanzt. Sie sind widerstandsfähig gegenüber salzigen Böden und vertragen auch alkalische Bodenverhältnisse.
  • Anzucht: Jungpflanzen können ganz einfach durch Teilung der Mutterpflanze mit einem Spaten gewonnen werden.

    Zwar hat die Tamariske ein tiefreichendes Wurzelwerk und übersteht auch Dürreperioden ziemlich gut, dennoch sollte man beim Pflanzen auf einen gut entwickelten Wurzelballen achten.

  • Pflege: Nach der Pflanzung, die einen Abstand von mindestens einem Meter von Pflanze zu Pflanze voraussetzt, müssen die oberirdischen Teile der Tamarix pentandra als Verdunstungsschutz bis auf ein Drittel der Ursprungsgröße zurückgeschnitten werden.

    Später sollte ein solch starker Rückschnitt allerdings unterbleiben oder höchstens alle drei bis vier Jahre durchgeführt werden.

  • Pflanzenschutz: Es sind keine nennenswerten Krankheiten und Schädlinge bekannt.
  • Hinweise: Die Tamariske passt gut in die Nachbarschaft von Nadelgewächsen, harmoniert aber auch sehr gut mit Steppenheide oder Spätsommerblühern wie Sommerflieder und Johanniskraut (Hypericum calycinum).


+++ Anzeige +++

Autor, Redaktion und Verlag sind nicht für die Inhalte externer Webseiten verantwortlich.
Tamariske Tamarix pentandra. Foto: Karl-Heinz Liebisch / Pixelio.de
Tamariske. Foto: Karl-Heinz Liebisch / Pixelio.de
Großformatiges Foto
 
Tamariske Tamarix pentandra. Foto: Brit Berlin / Pixelio.de
Tamariske. Foto: Brit Berlin / Pixelio.de
Großformatiges Foto
 
Tamariske Tamarix pentandra. Foto: Haekelmoni / Pixelio.de
Tamariske. Foto: Haekelmoni / Pixelio.de
Großformatiges Foto
 
Tamariske Tamarix pentandra. Foto: Kaemte / Pixelio.de
Tamariske. Foto: Kaemte / Pixelio.de
Großformatiges Foto
 
Tamariske Tamarix pentandra. Foto: Wikipedia
Tamariske. Foto: Wikipedia
Großformatiges Foto
 

ThemenChannel CyberGarten von Familie-im-Web
© 1994 - 2011 Dirk Jasper • Diese Seite drucken: Seite drucken