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Beschreibung: Die
Tamarix-Arten wachsen als kleine, gut verzweigte,
häufig laubabwerfende Bäume und Sträucher, die
Wuchshöhen zwischen einem und maximal 15 Meter erreichen. Es
sind tief wurzelnde Pflanzen.
Das in Europa meist
mannshohe Steppengewächs aus Südosteuropa und Kleinasien
ähnelt ein bisschen einem übergroßen Heidekraut oder
einer riesigen Astilbe.
Die Blütezeit reicht
meist von März bis September. Am Ende von jungen oder
älteren Zweigen sitzen einfache oder verzweigte, traubige oder
rispige Blütenstände, die je nach Art zwischen 1 bis 15
Zentimeter lang sind.
In kleinen
Kapselfrüchten öffnen sich mit drei Fächern von oben
in Richtung Basis und enthalten viele Samen. Die kleinen, etwa
einen Millimeter großen Samen besitzen kleine Haarbüschel
durch die sie vom Wind verbreitet werden.
In der Gattung Tamarisken
(Tamarix) gibt es bis zu 90 Arten.
- Standort: Die
Tamariske mag vollsonnige bis sonnige Stellen auf trockenen,
durchlässigen aber frischen Böden. Eine humusreiche Erde
bietet alles, was die Pflanze mag. Manche Tamarisken-Arten
werden als Windschutz an Küsten, aber auch als Zierpflanze
angepflanzt. Sie sind widerstandsfähig gegenüber salzigen
Böden und vertragen auch alkalische
Bodenverhältnisse.
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Anzucht:
Jungpflanzen können ganz einfach durch Teilung der
Mutterpflanze mit einem Spaten gewonnen werden.
Zwar hat die
Tamariske ein tiefreichendes Wurzelwerk und übersteht
auch Dürreperioden ziemlich gut, dennoch sollte man beim
Pflanzen auf einen gut entwickelten Wurzelballen achten.
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Pflege: Nach der
Pflanzung, die einen Abstand von mindestens einem Meter von Pflanze
zu Pflanze voraussetzt, müssen die oberirdischen Teile der
Tamarix pentandra als Verdunstungsschutz bis auf ein Drittel
der Ursprungsgröße zurückgeschnitten werden.
Später sollte ein solch
starker Rückschnitt allerdings unterbleiben oder
höchstens alle drei bis vier Jahre durchgeführt
werden.
- Pflanzenschutz: Es
sind keine nennenswerten Krankheiten und Schädlinge
bekannt.
- Hinweise: Die
Tamariske passt gut in die Nachbarschaft von
Nadelgewächsen, harmoniert aber auch sehr gut mit Steppenheide
oder Spätsommerblühern wie Sommerflieder und Johanniskraut
(Hypericum calycinum).
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