Die Japanische Eibe ist ein dekorativer Nadelbaum für den kleinen Garten und in den meisten Fällen etwas widerstandsfähiger als die Stammsorte Taxus baccata.
Die Taxus cuspidata gibt es in vielen Varietäten im Handel zu kaufen. Vom dicken strauchigen Busch, über eine schlanke Säulenform bis hin zu verschiedenen Zwergformen.
Genauso reichhaltig ist auch die Form- und Farbpalette der Nadeln. Hellgrün, sattgrünn, goldgelb und weißgerändert können sie sein. Und das alles jeweils in kurzer oder langer Ausführung.
Die Japanische Eibe verträgt fast alle Standorte von der prallen Sonne bis hin zum lichten Schatten. Am liebsten ist ihr aber humushaltige, tiefgründige und vor allem wasserspeichernde Erde.
Der Taxus cuspidatus wird normalerweise aus Samen vermehrt. Die Wenigsten wissen aber, dass er eine zweihäusige Pflanze ist. Das bedeutet männliche und weibliche Blüten sitzen auf zwei verschiedenen Pflanzen. Lassen sie sich also in einer Baumschule vom Fachmann beraten.
Die Japanische Eibe ist auch in der Pflege relativ anspruchslos. Ein Formungsschnitt im Frühjahr, reichlich Wasser im Sommer und bei Jungpflanzen ein wenig Windschutz, um übermäßige Verdunstung zu verhindern.
Da die Eibe wegen ihrer Beeren von vielen Kleinvögeln angeflogen wird, ist auch ein starker Schädlingsbefall eher selten. Aus gleichem Grund sollte auch der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln unterbleiben.
Im Notfall die Pflanze lieber bis auf den Haupttrieb zurückschneiden und neu austreiben lassen.
Eines allerdings ist allen Taxus-Sorten gemein. Die mattroten Früchte tragen einen hochgiftigen Kern in sich. Die Fruchtschale und das Fruchtfleisch aber sind nicht nur genießbar, sondern können auch zu einem sehr schmackhaftem Gelee verkocht werden. Vom Verzehr der rohen Früchte muss aber unbedingt abgeraten werden.