-
Beschreibung: Die
Japanische Eibe ist ein dekorativer Nadelbaum für den
kleinen Garten und in den meisten Fällen etwas
widerstandsfähiger als die Stammsorte Taxus baccata.
Die Taxus cuspidata
gibt es in vielen Varietäten im Handel zu kaufen. Vom dicken
strauchigen Busch, über eine schlanke Säulenform bis hin
zu verschiedenen Zwergformen.
Genauso reichhaltig ist auch
die Form- und Farbpalette der Nadeln. Hellgrün,
sattgrünn, goldgelb und weißgerändert können
sie sein. Und das alles jeweils in kurzer oder langer
Ausführung.
-
Standort: Die
Japanische Eibe verträgt fast alle Standorte von der
prallen Sonne bis hin zum lichten Schatten. Am liebsten ist ihr
aber humushaltige, tiefgründige und vor allem
wasserspeichernde Erde.
Die Japanische Eibe
ist ursprünglich in den Höhenlagen der Gebirge Japans
heimisch. Sie wächst in ihrer Heimat als pyramidaler,
immergrüner Baum, der Wuchshöhen von bis zu 16 Meter
erreicht. Meist werden in Europa nur die Zuchtformen als
Zierpflanzen verwendet, diese wachsen meist als Strauch.
- Anzucht: Die
Taxus cuspidatus wird normalerweise aus Samen vermehrt, es
ist jedoch eine zweihäusige Pflanze. Dies bedeutet, dass die
männlichen und weiblichen Blüten auf zwei verschiedenen
Pflanzen sitzen. Lassen sie sich am Besten in einer Baumschule vom
Fachmann beraten.
- Pflege: Die
Japanische Eibe ist auch in der Pflege relativ anspruchslos.
Ein Formungsschnitt im Frühjahr, reichlich Wasser im Sommer
und bei Jungpflanzen ein wenig Windschutz, um
übermäßige Verdunstung zu verhindern.
-
Pflanzenschutz: Da
die Eibe wegen ihrer Beeren von vielen Kleinvögeln angeflogen
wird, ist auch ein starker Schädlingsbefall eher selten,
deshalb kann auch der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln
unterbleiben.
Im Notfall schneiden Sie die
Pflanze lieber bis auf den Haupttrieb zurück und lassen sie
diesen neu austreiben.
- Hinweise: Eines
allerdings ist allen Taxus-Sorten gemein. Die mattroten
Früchte tragen einen hochgiftigen Kern in sich. Die
Fruchtschale und das Fruchtfleisch aber sind nicht nur
genießbar, sondern können auch zu einem sehr
schmackhaftem Gelee verkocht werden. Vom Verzehr der rohen
Früchte muss aber unbedingt abgeraten werden!
+++ Anzeige
+++
Autor, Redaktion und Verlag sind nicht für die
Inhalte externer Webseiten verantwortlich.
|
|