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Hiba-Lebensbaum
Botanischer Name: Thujopsis dolabrata
  • Beschreibung: Die Thujopsis dolabrata ist eine recht kleinwüchsige, buschartig wachsende Konifere, die ursprünglich aus dem japanischen Raum stammt. Dort erreicht sie eine maximale Höhe von etwa dreißig Metern.

    Durch die Klimabedingungen in unseren Breiten wächst sie gerade einmal halb so groß, behält aber die charakteristische Pyramidenform bei.

    Die flachen, fächerförmigen Seitentriebe, die an einen Abendländischer Lebensbaum / Thuja erinnern, tragen sattgrüne, flache Nadeln. An der Unterseite sind diese von einem silberweißen Glanz überzogen.

    Nach der Blüte trägt der Hiba-Lebensbaum eher unscheinbare Zapfen, die selten größer als einen Zentimeter werden. Die männlichen Zapfen sind zylindrisch und dunkelgrün. Die weiblichen Zapfen sind fast kugelförmig. Der Pollenflug ist von Januar bis März, die Samenreife erfolgt im August bis November.

    Der Hiba oder Hiba-Lebensbaum (Thujopsis dolabrata) ist die einzige Pflanzenart der Gattung Thujopsis aus der Unterfamilie Cupressoideae in der Familie der Zypressengewächse (Cupressaceae). Die botanische Einordnung dieser Art war lange Zeit sehr strittig, deshalb gibt es viele Synonyme wie Thuja dolabrata, Platycladus dolabrata, Dolophyllum dolabratum, Thujopsis dolabrata var. australis.

    Der Hiba-Lebensbaum ist einer der ?Fünf Bäume des Kiso? und gilt in Japan als heilig.

  • Standort: Der Hiba-Lebensbaum liebt sonnige Standorte, kommt aber auch mit weniger hellen Plätzen noch ganz gut aus. Im Schlagschatten anderer Großgehölze ziert sie den Garten mit ihrem hellgrünen Ton wie keine andere Pflanze.

    Humose, nährstoffreiche Böden sind ein Garant für ein ansehnliches Wachstum. Nur auf Kalk reagiert die Thujopsis dolabrata sehr empfindlich.

  • Anzucht: Die Vermehrung der Pflanze erfolgt in der Regel durch Stecklinge, ist aber sehr schwierig da die Triebspitzen nur sehr schlecht bewurzeln.
  • Pflege: Ein jährlicher Formungs- oder Erziehungsschnitt kann durchgeführt werden, sollte aber nach Möglichkeit unterbleiben, um die Pflanze nicht im Wuchs zu stören.

    Für eine schwache, organische Düngung ist die Pflanze sehr dankbar. Denken Sie aber daran, einen kalkarmen Dünger zu verwenden.

  • Pflanzenschutz: Es sind keine nennenswerten Krankheiten und Schädlinge bekannt.
  • Hinweise: Zahlreiche Sorten des Hiba-Lebensbaumes sind im Handel erhältlich. Besonders dekorativ sind die Zwergform 'Nana' und die Zuchtsorte 'Variegata' die mit ihren gelblich-weißen Triebspitzen einen schönen farblichen Akzent setzt.

    Der Hiba-Lebensbaum sieht der Abendländischer Lebensbaum / Thuja sehr ähnlich, unterscheidet sich aber von dieser durch die runden, verholzten Zapfen, die geflügelten Samen und die größeren Blätter.



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Hiba-Lebensbaum Thujopsis dolabrata. Foto: Kurt Stueber / Wikipedia
Hiba-Lebensbaum. Foto: Kurt Stueber / Wikipedia
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Hiba-Lebensbaum Thujopsis dolabrata. Foto: Kurt Stueber / Wikipedia
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Hiba-Lebensbaum Thujopsis dolabrata. Foto: Crusier / Wikipedia
Hiba-Lebensbaum. Foto: Crusier / Wikipedia
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