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Beschreibung: Die
zierliche Trollblume, die besonders durch ihre intensive
Farbgebung auffällt, verleiht jedem feuchten Gartenstück
bunte Tupfer. Ihre gelb- bis orangegetönten Blütenfarben
wirken in Gruppen besonders attraktiv.
Die Blüten können
die Größe eines Tischtennisballes erreichen. Wenn das
Wetter feucht ist, bleiben die Blüten geschlossen. Bei
schönem Wetter öffnen sie sich und die vielen
Honigblätter, die zwischen den farbigen Kelchblättern und
den Staubgefäßen angeordnet sind, stehen den
bestäubenden Insekten zur Verfügung.
Bereits im Mai erscheint die
Trollblume in den Beeten. Ihre Stammeltern sind auf der
ganzen nördlichen Erdhalbkugel verbreitet. In den
europäischen Mittelgebirgen ist Trollius europaeus mit
den hellgelben, geschlossenen Kugelblüten zu Hause.
Im Osten Europas trifft man
auf die sibirische Verwandte, Trollius asiaticus, mit
orangefarbenen Blüten. In Nordost-China ist die Trollius
chinensis mit orangegelben, leicht geöffneten Blüten
beheimatet. Aus diesen drei Stammeltern wurden die heute im Handel
erhältlichen Trollblumen gezüchtet.
Andere Namen für die
Trollblume sind Goldköpfchen, Glatzer Rose,
Butterblume, Butterkugel (Ankenbollen), Budabinkerl, Butterrosn,
Kugelranunkel oder Natter(n)knöpfe, in der Schweiz wird sie
auch Bachbumele genannt.
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Standort: Mit ihren
kugeligen Blüten eignet sich die Trollblume, die
feuchte Wiesen und einen nährstoffreichen Boden bevorzugt, gut
zur Anpflanzung in der Nähe von Gartenteichen oder am Rand von
Sumpfbeeten.
Die Trollblume
gehört zur Familie der Hahnenfußgewächse
(Ranunculaceae). Wie ihre Verwandten bevorzugt auch sie einen
festen Standplatz und möchte nicht oft umgepflanzt werden. Die
Pflanzen werden zwischen 20 und 100 cm hoch und besitzen fünf-
bis siebenteilige Blätter mit schmalen Zipfeln.
Wichtig für die
Trollblume ist ein halbschattiger Standort und ausreichend
Feuchtigkeit. Man kann sie aber durchaus auch an einem sonnigen
Standort pflanzen. Je feuchter das Erdreich ist, um so mehr Sonne
vertragen die hübschen Blumen.
Man kann aber bei einer
Pflanzgemeinschaft eine größere Pflanze in die Nähe
setzen, so dass diese, wenn der Boden etwas austrocknet, als
Schattenspender dient.
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Anzucht: Im Herbst
werden die Pflanzen durch Aussaat vermehrt. Die Samen kommen
entweder direkt in den Boden oder in Töpfe, die über den
Winter in den kalten Kasten gestellt werden, den die Samen brauchen
Kälte zum Keimen.
Da der Boden im Winmter,
bedingt durch den hohen Nährstoffbedarf der Pflanze, stark
ausgezehrt wird, müssen die Pflanzen mit Kompost
überdeckt werden.
Im Frühjahr werden die
Sämlinge aus dem Kalthaus pikiert und mit dem Topfballen
aufgezogen oder gleich an die endgültige Pflanzstelle
versetzt. Auch ist jetzt eine Flüssigdüngergabe
angeraten.
Große Pflanzenhorste
können nach der Blüte geteilt und verpflanzt
werden.
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Pflege: Im Sommer
ist die Blütezeit der Trollblume. Die Pflanzen
müssen immer ausreichend mit Wasser versorgt werden.
Nach der Blüte werden
die Stauden zurückgeschnitten und auch mit den Wassergaben
sollte man jetzt sparsamer werden.
Die Trollblume
gehört zu den wichtigsten Bienen-Nährpflanzen. Jedes
Abpflücken der Blüten sollte deshalb vermieden
werden.
- Pflanzenschutz: Die
Trollblume ist eigentlich nicht sehr anfällig für
Krankheiten, vorausgesetzt, sie ist nicht durch Mangelerscheinungen
oder falsche Standortwahl geschwächt. Ansonsten machen ihr nur
gelegentlich zwei Blattfleckenkrankheiten zu schaffen, die aber mit
einer 0,5 prozentigen Kupferkalkbrühe wirkungsvoll
bekämpft werden können.
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Hinweise: Wie alle
Hahnenfußgewächse sind auch die Trollblumen mehr
oder weniger giftig, so dass man Kinder auf die Gefahren im Umgang
mit der Pflanze hinweisen sollte. Der Pflanzensaft kann
Rötungen und Ausschläge verursachen, wenn er mit der Haut
in Berührung kommt. Dabei spielt es keine Rolle, ob die
Pflanzen in der freien Natur oder im Garten steht.
Aus diesem Grund und weil
die Trollblumen teilweise geschützt sind, sollte man
sie nicht abpflücken. Laut Gesetz darf man zwar eine Handvoll
pflücken, aber das Ausgraben ist, außer zur Vermehrung in
Kultur, nicht zulässig.
Der Name leitet sich
über das althochdeutsche Wort ?troll? für
?kugelrund? vom lateinischen ?trulleus?
für ?rundes Gefäß? ab. Die Trollblume
wächst besonders auf Bergwiesen.
Die Trollblumen ist
das Symbol der Grafschaft Glatz und wird daher auch Glatzer Rose
genannt.
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