Die Rosen-Saison beginnt
Für die Rosen im Gewächshaus geht der Winter bereits Ende Januar bis Anfang Februar zu Ende. Die Rosen erwachen aus ihrer Winterruhe. Bald strecken sich die jungen Triebe, die Blätter entfalten sich, Blütenknospen, die zwischen den Blättern gesteckt haben, werden sichtbar. Im März können die ersten Blumen geschnitten werden. Die Saison für heimische Schnittrosen beginnt.


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Noch vor 25 Jahren wurden Rosen aus Deutschland das ganze Jahr hindurch angeboten, heute sind sie ein Saisonprodukt. Gründe hierfür sind das gewachsene Bewusstsein für den hohen Energieverbrauch, der mit einer ganzjährigen Produktion verbunden ist, und das breite Angebot preiswerter Importe aus Ländern, in denen günstigere klimatische Bedingungen herrschen.

Hierzulande reicht das natürliche Licht in den Wintermonaten nicht aus, um wirklich gute Qualitäten zu produzieren. Daher bleiben die meisten Gewächshäuser ab November kühl. Andere Kulturen wie Christrosen oder Tulpen (Tulipa x Hybriden) und Amaryllis füllen dann die Lücke.

Rote Rosen sind nach wie vor die Favoriten. Sie werden als langstielige, große Blume überreicht, einzeln oder im Strauß mit dezentem Beiwerk. Aber auch die mittelgroßen Rosen in den Modefarben Orange, Lachs und Gelb sind sehr gefragt. Sie geben in bunten Sträußen den Ton an und werden gern mit kleinblütigen Chrysanthemen, Anemonen und Glockenblumen kombiniert.

Viele Rosen-Liebhaber warten ungeduldig auf den Saisonstart, denn dank der kurzen Transportwege sind die heimischen Rosen taufrisch und besonders haltbar. Zum richtigen Zeitpunkt geschnitten - die grünen Hüllenblättchen sollten sich bereits von der Knospe abgelöst haben - halten sie in der Vase zehn Tage und länger. Noch begehrter sind die Freilandrosen. Sie werden ab Juni angeboten und sind besonders robust und stark.

Damit Rosen lange halten, ist natürlich nicht nur die Frische entscheidend, sondern auch die Pflege. Vase und Wasser müssen sauber sein, sonst verstopfen Bakterien die Stiele und verhindern die Wasseraufnahme. Im Wasser gelöste Blumennahrung sorgt für die nötige Kraft, damit sich die Blüten sicher öffnen.

Blätter, die ins Wasser hängen, werden entfernt, sie fangen sonst an zu faulen. Bevor die Blumen ins Wasser gestellt werden, schneidet man die Stiele mit einem scharfen Messer schräg an. Es reicht nicht, wenn der Florist sie einmal angeschnitten hat!



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