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Tulpen sind die heimlichen Stars
unter den Frühlingsblumen. Man kann sie in dicken
Sträußen wunderbar als Blickfang einsetzen. Vor allem in
Glasvasen kommen Tulpenbuketts gut zur Geltung. Auch als Begleitung
von Iris, Narzissen und Hyazinthen sehen Tulpen wunderschön
aus.
Allerdings wachsen sie ihren
Vasengenossen recht schnell über den Kopf. Da hilft nur eins:
Nachschneiden. Ein Tip zum Einkauf: die Blumen sollten zwar noch
knospen, aber die Farbe muss bereits erkennbar sein, sonst
öffnet sich die Blüte in der Vase nicht.
Blumen schön zum
Kombinieren
Beliebt in der kühlen Jahreszeit
sind auch Narzissen oder Osterglocken. Sie sind typische Blumen zum
Kombinieren. Ein hübsches Farbenspiel ergibt sich in
Verbindung mit dicken Ranunkeln, frischem Birkengrün und den
ersten Forsythienzweigen. Bei Narzissen ist allerdings Vorsicht
geboten. Sie bereiten ihren Nachbarn Probleme, weil sie einen
aggressiven Schleim absondern, der andere Blumen welken
läßt. Deshalb sollten Sie die Osterglocken zunächst
einen Tag getrennt in Wasser stellen, bis sie "ausgeblutet" sind,
und dann nicht mehr nachschneiden.
Immer attraktiv: Zweige
Gartenbesitzer haben es im
Frühjahr gut: Sie können sich Zweige von draußen
reinholen, die im warmen Zimmer bald aufblühen. Forsythien
(Forsythia x intermedia), Weidekätzchen (Salix-Sorten),
Obstbaumzweige und Korkenzieherhasel (Coryllus avellana contorta)
gibt es auch beim Blumenhändler. So ein Strauß aus
Zweigen muss gar nicht besonders üppig ausfallen. Von der
Korkenzieherhasel sehen schon zwei, drei skurril gebogene Zweige in
einer hohen Bodenvase sehr dekorativ aus.
Bei Gehölzen müssen Sie
eine möglichst große Schnittfläche schaffen, denn
über die Rinde können sie kein Wasser aufnehmen. Das
Stielende sollte man aber nicht klopfen, da dadurch das Gewebe
zerstört wird und sich Fäulnisbakterien festsetzen
können. Besser ist es, die Stielenden schräg
anzuschneiden und aufzuspalten. Bei besonders dicken Exemplaren
sollten Sie im unteren Stielbereich etwas Rinde abschälen.
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