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Oleander - schöne Grüße aus dem Süden |
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Für viele ist Oleander ein
Sinnbild des Südens. In den Mittelmeerländern steht er
fast an jeder Straßenecke, vor Hauseingängen und in
Gartenrestaurants. Schon vor über vierhundert Jahren trat er
die Reise über die Alpen an. In Deutschland findet man die
schönsten und größten Oleander in den
Weinbaugebieten. Dort schmücken sie öffentliche
Plätze, aber auch Höfe der Winzer.
In einem sonnigen, heißen Sommer blüht ein Oleander auf, ist es dagegen kühl und regnerisch, öffnen sich viele Knospen überhaupt nicht. Besonders regenempfindlich sind gefüllte Sorten. Sie werden in Schlechtwetter-Perioden am besten unter ein schützendes Dach geschoben. Oleander gehört zu den besonders durstigen und hungrigen Pflanzen. Gießen Sie nicht zu wenig, sondern lassen Sie auch immer etwas Wasser im Untersatz stehen, denn an Staunässe leidet ein Oleander nie. Das Wasser darf ruhig kalkhaltig sein. Wenn sie Oleander dagegen mit Regenwasser, das meist sauer ist, gießen, tun sie ihm keinen Gefallen. Gedüngt wird den ganzen Sommer über bis Ende August wöchentlich mit einem Blütenpflanzendünger mit hohem Kaligehalt. Hereingeholt werden muss der Oleander erst sehr spät, wenn sich die Temperaturen unter 0 Grad einpendeln. Entsprechend früh darf er auch wieder nach draußen. Für das Winterquartier gilt: Je wärmer es ist, umso heller muss die Pflanze stehen. Ideal ist ein kühles, helles Treppenhaus. Lassen sie beim Einräumen ruhig die alten Blütenstände an der Pflanze. Oft sind sie noch nicht abgeblüht und öffnen sich später noch. Damit ältere Pflanzen nicht von unten her verkahlen, werden in jedem Hochsommer ein oder zwei der ältesten Triebe 10 bis 20 cm über dem Boden abgeschnitten. |
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